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Untersuchungen zum Bioakkumulationsverhalten von Tierarzneimitteln im Boden

Beschreibung:

Tierarzneimittel gelangen über die Gülleausbringung in den Boden. Diese hoch wirksamen Substanzen können Langzeiteffekte in Ökosystemen verursachen, im Falle ihrer Bioakkumulation sind auch höhere trophische Stufen betroffen. Im Allgemeinen wird das Bioakkumulationspotenzial von Tierarzneimitteln als gering eingeschätzt, da ihre niedrigen log KOW-Werte nicht über dem Grenzwert von 3 liegen. Bei Überschreiten dieses Grenzwertes wird bei den Substanzen von einem Bioakkumulationspotenzial ausgegangen, und wenn erforderlich, ist das Akkumulationspotenzial in der aquatischen Umwelt experimentell zu bestimmen. Es ist jedoch fraglich, inwieweit diese Zusammenhänge auch auf terrestrische Systemen übertragen werden können. Regenwürmer spielen im Ökosystem des Boden eine besondere Rolle. Durch die ingestive Aufnahme von Boden können sie im stärkeren Maße den Rückständen ausgesetzt sein. Für die Bioakkumulationsversuche mit Eisenia fetida ist beispielhaft Sulfadiazin als Testsubstanz ausgewählt worden, ein Tierarzneimittel mit Relevanz in Bezug auf die Bodenkontamination.

Ausführendes Institut:

Institut für Ökologische Chemie, Pflanzenanalytik und Vorratsschutz (JKI - ÖPV) Details von Institut für Ökologische Chemie, Pflanzenanalytik und Vorratsschutz

Übergeordnete Institution:

Julius Kühn-Institut, Bundesforschungsinstitut für Kulturpflanzen (JKI) Details von (JKI) (Sachsen-Anhalt)

Laufzeit:

01. 10. 2005 - 31. 12. 2006

Förderprogramm:

Fachgebiet:

  • Tiergesundheit
  • Bodenkunde

Forschungszweck:

Grundlagenforschung

Förderer:

  • Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) Details von (BMELV)

Träger:

  • Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) Details von BMELV