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BMBF - Alternativmethoden zum Tierversuch

Beschreibung:

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) beabsichtigt, die im internationalen Vergleich führende Position Deutschlands im Bereich der Alternativmethoden zum Tierversuch zu sichern und weiter zu stärken. Unter Alternativmethoden zum Tierversuch gemäß dem 3R-Konzept nach Russel und Burch (1959) sind Testverfahren zu verstehen, die entweder Tierversuche vollständig ersetzen (Replacement) oder - falls dieses nicht möglich ist - zumindest eine Reduzierung der Anzahl der verwendeten Tiere (Reduction) bzw. eine Minderung des Belastungsgrades der Tiere (Refinement) erlauben. Bereits im Dezember 1984, im Mai 1989, im Juni 1998 und zuletzt im April 2001 wurden Richtlinien über die Förderung von FuE-Vorhaben auf dem Gebiet 'Ersatzmethoden zum Tierversuch' veröffentlicht. Die im Rahmen dieser Förderaktivitäten entwickelten Ersatz- und Ergänzungsmethoden konnten erfolgreich zu einer Begrenzung von Tierversuchen im Sinne des 3R-Konzeptes beitragen.

Um diese positive Entwicklung weiter voranzutreiben, bedarf es nicht nur weiterer kontinuierlicher Anstrengungen, um geeignete alternative Test- und Untersuchungsmethoden (z.B. an schmerzfreien Systemen oder z.B. weniger belastende Versuchsansätze) zu entwickeln und diese hinsichtlich ihrer Leistungsfähigkeit, Aussagekraft und Sicherheit bis hin zur Praxisreife zu optimieren und wissenschaftlich abzusichern, sondern auch effizienter Projektmonitoring- und Verwertungsstrategien um die neuen Ansätze in eine möglichst breite Anwendung zu überführen. Dies ist deshalb erforderlich, da ungeachtet dieser Erfolge gegenwärtig und wohl auch in absehbarer Zukunft noch nicht auf Tierversuche und für andere wissenschaftliche Zwecke genutzte Versuchstiere verzichtet werden kann.

Das BMBF wird daher auch zukünftig Forschungs- und Entwicklungsvorhaben (FuE-Vorhaben) mit dem Ziel fördern, die Verwendung von Tieren durch Alternativmethoden zu ersetzen oder zu reduzieren bzw. deren Belastung auf das unerlässliche Maß zu beschränken. Dabei wird der Umsetzung erzielter Resultate in die Praxis ein verstärktes Gewicht beigemessen werden, um mögliche 3R-Potentiale so rasch und so umfassend wie möglich ausschöpfen zu können.

Zulassungskriterien:

Antragsberechtigt sind Hochschulen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen sowie Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft mit Sitz in Deutschland

Projekte gesamt: 8

Förderfähige Kosten:

Aufträge an Dritte,

Träger:

Projektträger Jülich (PTJ) Details von PTJ

Förderer:

Rahmenprogramme:

BMBF - Nationale Forschungsstrategie BioÖkonomie 2030 Details von BMBF - Nationale Forschungsstrategie BioÖkonomie 2030

Weitere Informationen:

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