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BfR - Abteilung 9: Experimentelle Toxikologie und ZEBET (BfR - TOX)

In der Abteilung werden zukünftig Molekulare Toxikologen und Nanotoxikologen eng mit dem seit über zwei Jahrzehnten etablierten Bereich der ZEBET zusammen arbeiten. Die ZEBET ist die Zentralstelle zur Erfassung und Bewertung von Ersatz- und Ergänzungsmethoden zum Tierversuch am BfR. Ziel ist die enge Vernetzung von toxikologischer Expertise zum Zwecke der Etablierung und Validierung von in-vitro- und in-silico-Methoden, die regulatorisch vorgeschriebene Tierversuche in der Chemikalien-Sicherheitsbewertung ersetzen sollen. Damit wird die über Jahre gewonnene Expertise von ZEBET ergänzt und durch weitere Bereiche gestärkt, die zur Aufklärung der Mechanismen der Chemikalien- bzw. Nanopartikel-induzierten Toxizität beitragen werden. Durch die gemeinsame Berufung einer W3-Professur des BfR zusammen mit der Charité wird darüber hinaus das 3R-Konzept verstärkt an die Universitäten getragen und in die Grundlagenforschung eingebracht werden können. Zudem soll in dieser Abteilung zukünftig die Forschung zum dritten „R“, d.h. im Bereich Refinement, etabliert und vorangebracht werden. Daher wird die experimentelle Tierhaltung des BfR (Fachgruppe Referenzmaterial und Zertifizierung) in die Abteilung 9 integriert.

Übergeordnete Institution:

Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) Details von BfR

Adresse

BfR - Abteilung 9: Experimentelle Toxikologie und ZEBET (BfR - TOX)
Max Dohrn-Str. 8-10
10589 Berlin

Berlin

Telefon: +49-(0)30-18412-2275
Fax: +49-(0)30-18412-2958

E-Mail: 9(@)bfr.bund.de

Aktivitäten:

  • Forschung

Forschungsschwerpunkte:

  • Einsatz von modernen zell- und molekularbiologischen Methoden zur Fortentwicklung toxikologischer Prüfmethoden
  • Entwicklung und Validierung von Alternativmethoden, die Tierversuche vollständig ersetzen, die Anzahl der Tiere im Experiment reduzieren und/oder das Leiden der Versuchstiere im Experiment vermindern
  • Methodenentwicklung und Untersuchungen zu toxikokinetischen und mechanistisch toxikologischen Aspekten als Basis für Risikobewertungen von Chemikalien.

Koordinierte Projekte

An Forschungsprojekten beteiligt: