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BfR - Abteilung 7: Sicherheit von verbrauchernahen Produkten (BfR - PRS)

Die Etablierung der Abteilung für Produktsicherheit am BfR mit dem Ziel der Identifizierung, Erforschung, Bewertung und Prävention der gesundheitlichen Risiken bei Kosmetischen Mitteln, Tabakprodukten, Bedarfsgegenständen (Lebensmittelverpackungen, Spielwaren, Nuckelflaschen, Sauger, Reinigungs- und Pflegemittel, Bekleidungsgegenstände, etc.) sowie anderen „verbrauchernahen Produkten“ (Möbel, Matratzen, Teppiche, Hobbyprodukte etc.) trägt nicht nur den unzweifelhaft vorhandenen Wissenslücken einer wissenschaftlich basierten Risikobewertung sondern auch den Besorgnissen der Bevölkerung auf diesem Gebiet Rechnung. Integraler Bestandteil der Bewertungstätigkeit sind experimentelle Projekte zur Migration und Exposition sowie zur Toxizität von chemischen Substanzen in diesen Produkten des täglichen Bedarfs. Zu den Aufgaben der Abteilung 7 gehören die Koordinierung und Gesamtbewertung der Risikobewertungen, die Identifizierung von Forschungsbedarf für Risikobewertungen und die Initiierung und Begleitung von internen und externen Forschungsprojekten zur Unterstützung der Risikobewertungen. Die Mitarbeiter vertreten das BfR in nationalen und internationalen Gremien wie dem 'Committee of Experts on Cosmetic Products' des Europarats, der gemeinsamen Arbeitsgruppe der BfR-Kommission für Bedarfsgegenstände und Kosmetische Mittel und der Trinkwasserkommission des Umweltbundesamtes 'Bedarfsgegenstände im Kontakt mit Trinkwasser', der Arbeitsgruppe 'Kosmetische Mittel' des ALS (Arbeitsgemeinschaft lebensmittelchemischer Sachverständiger) sowie in nationalen und internationalen Normungsausschüssen.

Übergeordnete Institution:

Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) Details von BfR

Adresse

BfR - Abteilung 7: Sicherheit von verbrauchernahen Produkten (BfR - PRS)
Max-Dohrn-Str. 8-10
10589 Berlin

Berlin

Telefon: +49-(0)30-18412-4538
Fax: +49-(0)30-18412-4928

E-Mail: 7(@)bfr.bund.de

Aktivitäten:

  • Forschung

Forschungsschwerpunkte:

  • Entwicklung und Validierung von Screening-Methoden auf sensibilisierende, endokrine und genotoxische Eigenschaften von chemischen Substanzen aus verbrauchernahen Produkten (Endpunkte: Sensibilisierung, endokrine Disruption, Epi- und Genotoxizität)
  • Methodenentwicklung und –validierung zum hochempflindlichen analytischen Nachweis dieser Verbindungen, deren Metaboliten und von Nanopartikeln in Migranten, Zell- und Gewebekulturen oder als Basis für Biomonitoring-Studien
  • Migration, Penetration/Absorption und Metabolismus in Haut und Lunge von Substanzen aus Bedarfsgegenständen (Lebensmittelkontaktmaterialien, Spielzeug, Bekleidungstextilien) unter besonderer Berücksichtigung von Weichmachern (z. B. Phthalate), perfluorier
  • Prüfung von Verbraucherprodukten (inkl. Tabak) und deren Inhaltsstoffen auf gewebespezifische toxikologische Eigenschaften unter Berücksichtigung des Metabolismus

Koordinierte Projekte

An Forschungsprojekten beteiligt: