Untersuchungen zur In-vivo-Haploideninduktion bei Roggen
Beschreibung:
Doppelhaploide Linien können bei der Züchtung allogamer Kulturarten als Elternkomponenten von Hybridsorten genutzt werden. Die konventionelle Linienentwicklung innerhalb der Roggenhybridzüchtung erfordert bislang die Erstellung zeitintensiver, mehrjähriger Selbstungsgenerationen. Die bei Mais praktizierte Methode der In-vivo-Haploideninduktion könnte auch beiRoggen eine hocheffiziente Alternative hierzu darstellen. Mit Hilfe einer sogenannten Induktorlinie erstellte Kreuzungen weisen anteilig haploide Samen auf, die nach erfolgter Aufregulierung des Chromosomensatzes und anschließender Selbstung direkt als doppelhaploide Linie in den Zuchtprozess einfließen können.Als erster Schritt soll im Rahmen der geplanten Arbeiten ein umfangreiches Sortiment PGREL über klassische Testkreuzungen auf die Existenz von in-vivo-haploideninduzierenden Komponenten überprüft werden und daraus eine nutzbare Induktorlinie entwickelt werden.
Ausführendes Institut:
Institut für Züchtungsforschung an landwirtschaftlichen Kulturen (JKI-ZL) Details von Institut für Züchtungsforschung an landwirtschaftlichen Kulturen
Übergeordnete Institution:
Julius Kühn-Institut, Bundesforschungsinstitut für Kulturpflanzen (JKI) Details von (JKI) (Sachsen-Anhalt)
Laufzeit:
01. 10. 2005 - 31. 12. 2010
Mitwirkende Institutionen:
- Universität Hohenheim (UH) Details von UH
Förderprogramm:
- BMELV / Grundhaushalt (Titel 1010) Details von BMELV / Grundhaushalt (Titel 1010)
Fachgebiet:
- Pflanzenzüchtung
Forschungszweck:
Grundlagenforschung
Förderer:
- Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) Details von (BMELV)
Träger:
- Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) Details von BMELV


