Züchtungsmethodische Ansätze zur Erhöhung der Anbaubedeutung der Gelben (Lupinus luteus) und Weißen Lupine (Lupinus albus) im Ökolandbau
Beschreibung:
Ein wichtiges Hemmnis besteht in der ökologischen Tierhaltung bei den Monogastriern in der mangelnden Verfügbarkeit an regional und ökologisch erzeugtem, hochwertigem Eiweiß. Zur Überwindung dieses Problems ist eine Strategie für eine 100 %-Biofütterung in der Monogastrierernährung auf Grundlage von einheimischen Leguminosen und unter dem Gesichtspunkt regionaler Kreislaufkonzepte im ökologischen Landbau notwendig. Weiße und insbesondere die Gelben Lupinen eignen sich gut als Proteinlieferant, da sie über höhere Proteingehalte als die Blauen Lupinen verfügen. Derzeit wird jedoch auf Grund der starken Anthraknoseanfälligkeit nur die Blaue Süßlupine angebaut. Besonders auf sandigen Standorten mit niedrigen pH-Werten wie Heideböden wäre die Gelbe Lupine der Blauen Lupine überlegen. Ziel des Vorhabens ist, die Anbauwürdigkeit und Ertragssicherheit von Gelben und Weißen Lupinen zu steigern. Neben der Verbesserung der Krankheitsresistenz (Anfälligkeit gegenüber Anthraknose) wird eine Erhöhung der wertgebenden Inhaltsstoffe (z.B. Proteingehalt) und eine Verminderung der werthemmenden Inhaltstoffe (z.B. Bitterstoffgehalt) angestrebt. Weitere Ziele sind die Selektion auf die Merkmale Frühreife und hoher Ertrag.
Ausführendes Institut:
Institut für Züchtungsforschung an landwirtschaftlichen Kulturen (JKI-ZL) Details von Institut für Züchtungsforschung an landwirtschaftlichen Kulturen
Übergeordnete Institution:
Julius Kühn-Institut, Bundesforschungsinstitut für Kulturpflanzen (JKI) Details von (JKI) (Sachsen-Anhalt)
Laufzeit:
01. 04. 2011 - 31. 12. 2013
Projektbudget:
277.150 €
Förderprogramm:
- BMELV - BÖLN - Bundesprogramm Ökologischer Landbau und andere Formen nachhaltiger Landwirtschaft Details von BMELV - BÖLN - Bundesprogramm Ökologischer Landbau und andere Formen nachhaltiger Landwirtschaft
Fachgebiet:
- Pflanzenzüchtung
- Sonderkulturen
- Tierernährung
Forschungszweck:
Angewandte Forschung
Förderer:
- Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) Details von (BMELV)
Träger:
- Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) Details von BLE

