FOR 536: Matter fluxes in grasslands of the Xilin river watershed, Inner Mongolia as influenced by stocking rate (MAGIM)

Überweidung ist eines der zentralen Probleme einer nachhaltigen Nutzung von Steppengebieten. Überweidung kann durch Nährstoffentzüge und Erosion die Bodenfruchtbarkeit vermindern beziehungsweise zu einer großflächigen und dauerhaften Zerstörung von Vegetation beitragen. Zentrales Ziel des Projektes ist die Quantifizierung des Einflusses der Beweidungsintensität und des Weidemanagements auf die Stoffflüsse eines Grasslandökosystems in der Inneren Mongolei (China).Neun Arbeitsgruppen aus vier Universitäten und zwei Forschungszentren untersuchen in Zusammenarbeit mit chinesischen Kooperationspartnern den Einfluss der Beweidung auf die organische Bodensubstanz, den Stickstoff- und Wasserhaushalt und die Erosion. Weiterhin wird die Produktivität des Grasslandes unter dem Aspekt der Biomassebildung (Spross und Wurzeln), der Futterqualität und der Fleischproduktion beurteilt. Die Ursachen für die vergleichsweise geringe Produktivität des Grasslands sollen identifiziert werden, wobei im Wesentlichen Wasserangebot und Nährstoffmangel berücksichtigt werden. Die Untersuchungen werden auf ausgewählten Weideflächen durchgeführt. Durch die Nutzung von Fernerkundungsmethoden wird auch eine regionale Analyse von Stoffflüssen für Kohlenstoff, Stickstoff und Wasser angestrebt. Die Nutzung und Anpassung von verschiedenen Modellen zielt auf eine orts- und zeitauflösende Abbildung dieser Prozesse auf regionaler Ebene. Dies soll es Entscheidungsträgern ermöglichen, die Auswirkungen der Beweidung und des Weidemanagements unter dem Aspekt der Nachhaltigkeit abzuschätzen.

Koordinierende Institution:

Institut für Meteorologie und Klimaforschung - Bereich Atmosphärische Umweltforschung (IMK-IFU) Details von IMK-IFU

Bereichsleiter:

Teilprojekte

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