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Früherkennung des globalen Auftretens neuartiger Epidemien (ANTIGONE)

ANTIGONE besteht aus 14 Partnern aus 7 Ländern. In verschiedenen Projekten stehen Viren und bakterielle Erreger, die zu neuen Epidemien führen könnten, im Mittelpunkt. Zu den untersuchten Erregern gehören außerdem Lyssaviren, das SARS Coronavirus, das Krim-Kongo-Hämorrhagische-Fieber-Virus, das Nipah- und Ebola-Virus, Mycobacterium bovis, Borrelia burgdorferi und Streptococcus suis. Zoonotische Erreger müssen zunächst den Sprung vom Tier zum Menschen schaffen und dann von Mensch zu Mensch effizient übertragen werden, um zu einer Epidemie oder gar zu einer Pandemie zu führen. In den letzten Jahren hat es eine zunehmende Zahl von Viren oder Bakterien geschafft, diese Speziesbarriere zu durchbrechen. 'Emerging zoonoses', also neue vom Tier auf den Menschen übertragbare Infektionskrankheiten, haben sich schnell ausgebreitet und Krankheits- und Todesfälle verursacht. Derzeit gibt es keine Möglichkeit zur Vorhersage, ob ein bei Wild- oder Haustieren neu entdeckter Erreger das Potential hat, sich in der menschlichen Population explosionsartig auszubreiten. Je mehr man über die hierfür notwendigen Mechanismen und Faktoren weiß, desto besser sind die Chancen, einen Ansatz zur Vermeidung solcher Übergänge zu finden.

Laufzeit:

2011 - 2016

Förderkennzeichen:

101994

Gesamtfördermittel:

12000000

Koordinierende Institution:

Erasmus MC: Universitätsklinikum Rotterdam Details von Erasmus MC: Universitätsklinikum Rotterdam

Bereichsleiter:

Teilprojekte

Dahlem Interspezies-Barriere

Interspezies-Barrieren für nicht-vektor gebundene Zoonose-Erreger

Interspezies-Barrieren für vektor gebundene Zoonose-Erreger

Interspezies-Barrieren für Escherichia coli

Dahlem intrahumane Barriere

Menschliche Immunantwort auf Zoonoseerreger

Rolle genetischer und antigener Variation von Zoonoseerregern bei zwischenmenschlichen Barrieren

Anpassung von Zoonose-Viren bei der Replikation im Menschen

Anpassung von Zoonose-Bakterien bei der Replikation im Menschen

Mensch-zu-Mensch-Übertragung von Zoonoseerregern