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LILAC - Ländliche Entwicklung durch Landnutzungs-Diversifizierung: akteursbasierte Strategien und integrative Technologien für Agrarlandschaften im südwestchinesischen Bergland

Die Provinz Yunnan in Südwestchina beherbergt eine einmalige landschaftliche, biologische und kulturelle Vielfalt. Yunnan und die Mekong-Region sind seit wenigen Jahren Schauplatz eines rapiden Wachstums von Infrastruktur und Wirtschaftsleistung. Eine Verknüpfung dieser Dynamik mit dem weitgehenden Erhalt des reichen natürlichen und kulturellen Erbes ist heute die zentrale Herausforderung für die Entwicklung der Region. Einer Landnutzungsplanung, die der Komplexität ökonomischer, sozialer und ökologischer Prozesse in der Landschaft Rechnung trägt, kommt dabei entscheidende Bedeutung zu. Das Verbundprojekt Living Landscapes China (LILAC) hat das Ziel, durch Bereitstellung eines strategischen Werkzeugs zum Gelingen einer solchen Planung beizutragen. Ökonomen, Ökologen und Soziologen aus Deutschland und China entwickeln gemeinsam ein integriertes Modell auf Basis eines Geoinformationssystems (GIS), mit dem Wirkungen der Landnutzung auf alle drei Bereiche im Landschaftskontext vorhergesagt werden können. Szenarien der zukünftigen Landnutzung werden zusammen mit örtlichen Entscheidungsträgern entworfen und im Hinblick auf ihre ökonomischen, ökologischen und gesellschaftlichen Konsequenzen analysiert. Einen weiteren Schwerpunkt bildet die Erforschung alternativer, hochwertiger Produkte wie Heil- und Gewürzpflanzen zur Förderung von Agrobiodiversität und ländlicher Ökonomie.

Gesamtfördermittel:

Koordinierende Institution:

Universität Hohenheim (UH) Details von UH

Bereichsleiter:

Teilprojekte

ECOL - Ökologie

ECON - Ökonomie

LUCC - Land Nutzung

SOSI - Soziologie