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Hirse in Brandenburg – Nutzung der Kultur unter veränderten Klimabedingungen (Hirse in Brandenburg (HIB))
Projekt
Förderkennzeichen: kA
Laufzeit: 01.07.2024
- 31.12.2027
Fördersumme: 300.550 Euro
Forschungszweck: Experimentelle Forschung
Stichworte: Hirse, trockentoleranz, Klimawandel
Das Projekt widmet sich der Wiederbelebung der Hirsekultur in Brandenburg unter veränderten Klimabedingungen. Die Anbaumethoden für die trockentolerante und anspruchslose Rispenhirse (Panicum miliaceum) wird erforscht und optimiert. Es werden umfassende Sortenversuche mit etwa 30 Hirsesorten, vorrangig Rispenhirsen im Vergleich zu anderen Formtypen und verwandten Arten durchgeführt. Hierbei wird die Anbaueignung bei höheren Temperaturen und geringeren Niederschlagshöhen während der Vegetationszeit geprüft. Daneben wird auch untersucht, wie die Sorten sich verarbeiten lassen und sich für die menschliche Ernährung eignen. Zudem erforschen die Projektbeteiligten an einer alternativen Nutzung wie Tierfütterung und stoffliche sowie energetische Verwertung. Die Charakterisierung der Inhaltsstoffe – eine der Hauptaufgaben des ILU – bildet dabei die Grundlage für die Eignung von verschiedenen Hirsesorten als Futter- und Lebensmittel. Ebenso kooperieren die Projektbeteiligten mit Mühlen, um die Schälbarkeit der Hirsesorten zu testen.
Abschnittsübersicht
Fachgebiete
- Pflanzenbau
- Sonderkulturen
- Genetische Ressourcen
- Klimawandel