Neue Forschungsprojekte in FISA http://www.fisaonline.de/ Hier finden Sie die 20 neuesten Projekte, die in das Forschungsinformationssystem Agrar / Ernährung (FISA) eingetragen wurden. en-en Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) TYPO3 Legehennen in Mobilställen: Chance oder Risiko für Tierwohl, Markt- und Bürgerakzeptanz? - Teilprojekt 3 Mobilställe, die sich in der ökologischen und konventionellen Eiererzeugung mit großer Dynamik verbreiten, entsprechen Konsumentenerwartungen an Sichtbarkeit und Art der Tierhaltung vermutlich sehr weitgehend und weisen, bei ausreichend häufigem Versetzen, Vorteile hinsichtlich Umweltwirkungen und Tierverhalten auf. Inwiefern sie auch positiv auf die Tiergesundheit, einen wichtigen Aspekt des Tierwohls, wirken, ist bisher nicht nachgewiesen. Sie verfügen sowohl über risikomindernde als auch -fördernde Faktoren für verschiedene Tierwohlprobleme. Dabei hat das stallspezifische Management eine große Bedeutung. Daher ist es ein Ziel des Vorhabens, die Tiergerechtheit verschiedener Typen von Mobilställen zu überprüfen und ggf. spezifische Managementanforderungen, auch in Bezug auf die Prädatorenabwehr im Freiland, zu identifizieren sowie die Wirkung gezielter Beratung einzuschätzen. Da ein wirtschaftlich erfolgreicher Einsatz von Mobilställen davon abhängt, ob ein Zusatznutzen gegenüber stationären Ställen an Konsumenten vermittelt werden kann, sollen darüber hinaus faktenbasierte und zielgruppenspezifische Vermarktungsstrategien entwickelt werden. Neben der Frage der Eiervermarktung ist die Akzeptanz von Mobilställen in der Bevölkerung ein Erfolgsfaktor. Deshalb werden mögliche Konflikte bei der Errichtung von Ställen ebenso wie die Einschätzung von Anwohnern hinsichtlich der Umwelt- und gesundheitlichen Wirkungen von Mobilställen im Nahbereich untersucht. Insgesamt sollen mit dem Projekt Informationen und Handlungsempfehlungen für ein Zukunftsfeld der Legehennenhaltung bereitgestellt und damit ein innovatives Haltungsverfahren in den Blick genommen werden, das den Kontakt zwischen Landwirtschaft und Gesellschaft fördert.

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Legehennen in Mobilställen: Chance oder Risiko für Tierwohl, Markt- und Bürgerakzeptanz? - Teilprojekt 2 Mobilställe, die sich in der ökologischen und konventionellen Eiererzeugung mit großer Dynamik verbreiten, entsprechen Konsumentenerwartungen an Sichtbarkeit und Art der Tierhaltung vermutlich sehr weitgehend und weisen, bei ausreichend häufigem Versetzen, Vorteile hinsichtlich Umweltwirkungen und Tierverhalten auf. Inwiefern sie auch positiv auf die Tiergesundheit, einen wichtigen Aspekt des Tierwohls, wirken, ist bisher nicht nachgewiesen. Sie verfügen sowohl über risikomindernde als auch -fördernde Faktoren für verschiedene Tierwohlprobleme. Dabei hat das stallspezifische Management eine große Bedeutung. Daher ist es ein Ziel des Vorhabens, die Tiergerechtheit verschiedener Typen von Mobilställen zu überprüfen und ggf. spezifische Managementanforderungen, auch in Bezug auf die Prädatorenabwehr im Freiland, zu identifizieren sowie die Wirkung gezielter Beratung einzuschätzen. Da ein wirtschaftlich erfolgreicher Einsatz von Mobilställen davon abhängt, ob ein Zusatznutzen gegenüber stationären Ställen an Konsumenten vermittelt werden kann, sollen darüber hinaus faktenbasierte und zielgruppenspezifische Vermarktungsstrategien entwickelt werden. Neben der Frage der Eiervermarktung ist die Akzeptanz von Mobilställen in der Bevölkerung ein Erfolgsfaktor. Deshalb werden mögliche Konflikte bei der Errichtung von Ställen ebenso wie die Einschätzung von Anwohnern hinsichtlich der Umwelt- und gesundheitlichen Wirkungen von Mobilställen im Nahbereich untersucht. Insgesamt sollen mit dem Projekt Informationen und Handlungsempfehlungen für ein Zukunftsfeld der Legehennenhaltung bereitgestellt und damit ein innovatives Haltungsverfahren in den Blick genommen werden, das den Kontakt zwischen Landwirtschaft und Gesellschaft fördert.

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Legehennen in Mobilställen: Chance oder Risiko für Tierwohl, Markt- und Bürgerakzeptanz? - Teilprojekt 1 Mobilställe, die sich in der ökologischen und konventionellen Eiererzeugung mit großer Dynamik verbreiten, entsprechen Konsumentenerwartungen an Sichtbarkeit und Art der Tierhaltung vermutlich sehr weitgehend und weisen, bei ausreichend häufigem Versetzen, Vorteile hinsichtlich Umweltwirkungen und Tierverhalten auf. Inwiefern sie auch positiv auf die Tiergesundheit, einen wichtigen Aspekt des Tierwohls, wirken, ist bisher nicht nachgewiesen. Sie verfügen sowohl über risikomindernde als auch -fördernde Faktoren für verschiedene Tierwohlprobleme. Dabei hat das stallspezifische Management eine große Bedeutung. Daher ist es ein Ziel des Vorhabens, die Tiergerechtheit verschiedener Typen von Mobilställen zu überprüfen und ggf. spezifische Managementanforderungen, auch in Bezug auf die Prädatorenabwehr im Freiland, zu identifizieren sowie die Wirkung gezielter Beratung einzuschätzen. Da ein wirtschaftlich erfolgreicher Einsatz von Mobilställen davon abhängt, ob ein Zusatznutzen gegenüber stationären Ställen an Konsumenten vermittelt werden kann, sollen darüber hinaus faktenbasierte und zielgruppenspezifische Vermarktungsstrategien entwickelt werden. Neben der Frage der Eiervermarktung ist die Akzeptanz von Mobilställen in der Bevölkerung ein Erfolgsfaktor. Deshalb werden mögliche Konflikte bei der Errichtung von Ställen ebenso wie die Einschätzung von Anwohnern hinsichtlich der Umwelt- und gesundheitlichen Wirkungen von Mobilställen im Nahbereich untersucht. Insgesamt sollen mit dem Projekt Informationen und Handlungsempfehlungen für ein Zukunftsfeld der Legehennenhaltung bereitgestellt und damit ein innovatives Haltungsverfahren in den Blick genommen werden, das den Kontakt zwischen Landwirtschaft und Gesellschaft fördert.

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Klimawandelbedingte Ertragsveränderungen und Flächennutzung Die Auswirkungen des Klimawandels auf die landwirtschaftliche Produktion in Deutschland traten in den vergangenen Jahren immer stärker in den Fokus der Öffentlichkeit. Es bestehen große Unsicherheit und ein Bedarf an Informationen, wie sich die Erträge in den kommenden Jahrzehnten entwickeln könnten. Durch die Analyse von Klimadaten und Klimaprojektionsdaten können Aussagen über die Häufigkeit, regionale Verteilung und Trends der einzelnen, für die landwirtschaftlichen Kulturen, extremen Ereignisse für die Vergangenheit und die Zukunft getroffen werden. Basis hierfür sind von Experten identifizierte, besonders sensitive Entwicklungsstadien der Kulturen und die Schwellenwerte der Parameter, deren Über- oder Unterschreitung zu einer Schädigung der Pflanze führt und damit eine Ertragsreduktion verursachen kann. Eingesetzt werden Wirkmodelle um spezielle Parameter, wie z.B. die Bodenfeuchte, zu berechnen. Die Arbeiten des DWD fügen sich die Arbeiten der beteiligten Projektpartner ein, bauen auf ihnen auf und dienen gleichzeitig als Grundlage für weitere Arbeiten der Projektpartner.

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Klimawandelbedingte Ertragsveränderungen und Flächennutzung Mit dem Schreiben vom 05.01.2020 bittet das BMEL Referat 423 das Thünen Institut (TI), das Julius-Kühn-Institut (JKI) und nachrichtlich den Deutschen Wetterdienst (DWD) und das Zentrum für Agrarlandschaftsforschung (ZALF) um die Beantwortung folgender Fragen: 1. Wie verändern sich landwirtschaftliche Erträge voraussichtlich in Deutschland für die wichtigsten Hauptfruchtarten und Futterflächen für ausgewählte Klimaszenarien bis 2050 (unter Berücksichtigung der durchschnittlichen Änderungen sowie von extremen Wetterereignissen unter Einbeziehung von Hagel, Sturm und Gewitter)? 2. Falls die Ergebnisse zu der Frage 1 nennenswerte Ertragsrückgänge ergeben würden, welche Anpassungsoptionen gibt es für die Agrarwirtschaft und die Agrarpolitik? Dem Auftragsschreiben vorrausgegangen war eine vom Projektkonsortium gemeinsam erstellte Skizze für eine Stellungnahme zur Beantwortung der oben genannten Fragen, welche am 14.09.2020 vom BMEL Referat 423 am Thünen Institut angefragt und am 27.10.2020 vom Projektkonsortium an das BMEL Referat 423 übersandt wurde. Wesentliches Ziel des Vorhabens ist daher die Beantwortung der oben genannten Fragen.

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Wissenschaftliche Zuarbeit für die Erstellung aktueller Gutachten und Stellungnahmen durch den Wissenschaftlichen Beirat (AE) beim BMEL Der Wissenschaftliche Beirat für Agrarpolitik, Ernährung und gesundheitlichen Verbraucherschutz (WBAE) beim Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft ist ein interdisziplinär besetztes Gremium, welches das Ministerium bei der Weiterentwicklung seiner agrar- und ernährungsbezogenen Politiken unterstützt. Hierfür greift der WBAE jeweils aktuelle, gleichermaßen relevante und komplexe Fragestellungen auf und erstellt in ehrenamtlicher Tätigkeit detaillierte Gutachten und Stellungnahmen. In diesen werden auf der Basis umfangreicher wissenschaftlicher Analysen der jeweilige politische Handlungsbedarf eingeschätzt und politische Empfehlungen abgeleitet. Die Gutachten und Stellungnahmen des WBAE stellen unerlässliche und auf anderem Wege nicht zu beschaffende Expertisen wissenschaftlicher Politikberatung dar. Um der Komplexität der genannten Themen gerecht zu werden und relevante Politikempfehlungen ableiten zu können, bedarf es einer interdisziplinären Zusammensetzung des Gremiums. Gleichzeitig ist zu berücksichtigen, dass (i) mit der ehrenamtlichen Erstellung der Gutachten eine erhebliche Arbeitsbelastung der Mitglieder des WBAE, der jeweiligen Arbeitsgruppenleitung und des Vorsitzenden einhergeht, (ii) sich aus der Breite und Komplexität der zu bearbeitenden agrar- und ernährungspolitischen Fragestellungen ein großer Recherchebedarf ergibt und (iii) die interdisziplinäre Zusammensetzung des Gremiums einen erheblichen Koordinations- und Abstimmungsbedarf erfordert. Ziel des Projekts ist es, den WBAE und insbesondere den Vorsitzenden sowie die jeweiligen Arbeitsgruppenleitungen durch die selbständige wissenschaftliche Recherche eines/r Wissenschaftlichen Mitarbeiters/in zu unterstützen (Aufarbeitung der Literatur zu Teilaspekten der betreffenden Gutachten und Erstellung von Textentwürfen). Darüber hinaus sollen die Arbeitsprozesse des Gremiums mittels weiterer Zuarbeiten (bspw. inhaltliche Aufbereitung von Sitzungen, Textmanagement) unterstützt werden.

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Erfassung von Antibiotikaeinsatz und Antibiotikaresistenzen bei Hunden, Katzen und Pferden mit dazugehörigem Auswertungssystem Das Ziel des Projekts ist es, ein Konzept zur regelmäßigen Erfassung des Antibiotikaeinsatzes sowie der Ergebnisse von Empfindlichkeitsprüfungen relevanter Pathogene in verschiedenen Indikationen (Atemwegs- und Darminfektionen) bei Katzen, Hunden und Pferden für Tierarztpraxen zu entwickeln und in einer Pilotstudie zu testen. Zusätzlich werden die Indikationen Haut- und Schleimhautinfektionen und Harnwegsinfektionen bei einigen Tierarten aufgrund der höheren Relevanz berücksichtigt. Die Daten bezüglich des Antibiotikaeinsatzes sowie der Resistenztests werden möglichst auf elektronischem Weg aus der Praxis- bzw. Laborsoftware in die Projektdatenbank übernommen. Die Mechanismen der Datenübertragung werden so organisiert, dass sie auch nach Ende des Projekts im Rahmen von Monitoring oder Surveillance genutzt werden können. Ein weiteres Ziel ist die Entwicklung einer Auswertestrategie des Antibiotikaeinsatzes, um die Einsatzhäufigkeit quantitativ bewerten zu können sowie zwischen Praxen, Tierarten, Indikationen und Wirkstoffen vergleichbar zu machen. Zuletzt ist es das Ziel, den Zusammenhang zwischen dem Antibiotikaeinsatz und dem Vorkommen von antibiotikaresistenten Bakterien zu untersuchen. Die Entwicklung einer automatischen Texterkennung ist ein Nebenziel dieser Studie, da mit einem derartigen Verfahren die Übernahme von Daten aus den Tierarztpraxen weiter vereinfacht werden kann.

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Erhaltung heimischer Flusskrebse durch Entwicklung eines Fischbesatzkonzepts ohne Krebspestübertragung Die Hauptbedrohung für den europäischen Edelkrebs (Astacus astacus) geht derzeit von dem Erreger der Krebspest Aphanomyces astaci aus. Dieser wird hauptsächlich mit den invasiven amerikanischen Flusskrebsarten verbreitet. Die Verbreitung der amerikanischen Flusskrebse und des Krebspesterregers geschieht auf mehreren Wegen. Einer davon ist der unbeabsichtigte Eintrag mit Fischbesatz. Hier setzt das Projekt AstaAkt 1 an. Gemeinsam mit Besatzfischzuchten und Fischtransporteuren sollen Methoden (Optimierungen im Betriebsablauf sowie technische und chemische Lösungen) entwickelt werden, mit denen das Risiko einer Einschleppung von Flusskrebsen sowie Sporen des Krebspesterregers mit Besatzfischen, bzw. dem Transportwasser in bestehende Edelkrebsgewässer reduziert werden kann.

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Praxisrelevante Strategien für Populations- und Gesundheitsmanagement am Modell der Thüringer Wald Ziege Zum Erhalt der genetischen Variabilität einer Rasse ist es essentiell, dass gezielt Elterntiere und Zuchtlinien eingesetzt werden, die möglichst wenig miteinander verwandt sind. Eine ausreichende Diversität kann zudem nur erhalten bleiben, wenn möglichst viele Zuchtbetriebe Nachkommen an andere Herden weitergeben und ein umfassender Austausch zwischen den Zuchtherden stattfindet. Hierfür ergibt sich die Notwendigkeit, sowohl die genetische Distanz zwischen den Elterntieren zu kennen, als auch den Austausch von Zuchttieren zwischen Zuchtbetrieben zu ermöglichen. Der Zuchttieraustausch wird jedoch in der Praxis von unterschiedlichen Faktoren behindert, die im Rahmen dieses Modell- und Demonstrationsvorhabens untersucht und gelöst werden sollen. Vorgesehen ist dabei, die genetische Variabilität in der Thüringer Wald Ziegen-Population mit molekulargenetischen Daten über die bekannten Pedigree-Informationen hinaus zu untersuchen. Außerdem sollen von einer möglichst großen Anzahl von Zuchttieren sowohl die vorhandenen gesundheitlichen Daten zusammengetragen und dokumentiert werden (Status bezüglich Capriner Arthritis-Enzephalitis und Pseudotuberkulose) als auch mit den fehlenden Informationen ergänzt werden (Status bezüglich Paratuberkulose, Scrapie-Resistenz). Resultierend aus den Ergebnissen der molekulargenetischen Analysen (bezüglich der genetischen Diversität sowie des Vorkommens von Scrapie-Resistenz-Allelen) wird ein für die Thüringer Wald Ziege passendes Zuchtprogramm erarbeitet werden, um den Einsatz genetisch wertvoller Tiere und damit die Verbreitung der entsprechenden Genetik in der Population gezielt zu erhöhen. Das Ziel einer intensiveren Vernetzung der Züchter und der genetischen und gesundheitlichen Daten der Zuchttiere über das Modellvorhaben hinaus wird dazu beitragen, dass eine höhere Transparenz, neue Kontakte und höhere Zuchtmotivation innerhalb der Züchtergemeinschaft geschaffen und eine bundesweite Zuchtplanung gefördert werden.

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Von proteogenomischen Wirtssignaturen einer persistenten Infektion mit dem Virus der Maul- und Klauenseuche zu diagnostischen Markern und Therapieansätzen Die Maul- und Klauenseuche (MKS) ist eine verheerende Viruserkrankung der Klauentiere mit schwersten sozioökonomischen Auswirkungen weltweit. Das MKS-Virus (MKSV) ist hoch ansteckend und breitet sich in anfälligen Tierpopulationen rasch aus. Mehr als 50% der Wiederkäuer, die sich mit dem Virus infizieren, tragen es über einen längeren Zeitraum im Nasenrachen, was als persistente Infektion oder 'Carrierzustand' bezeichnet wird. Carriertiere werden oft als potentielle Infektionsquelle betrachtet und stellen eine Handelsbarriere dar. Die Furcht vor einer Ansteckung durch Carrier ist ein Hindernis für Impfkonzepte, die ohne Keulung geimpfter Tiere in MKS-freien Gebieten eingesetzt werden können. Die Mechanismen, die der MKSV-Persistenz zugrunde liegen, sind weitgehend unbekannt. Diese Wissenslücke muss geschlossen werden, um die Persistenz vorhersagen, verhindern, erkennen oder heilen zu können und der Massenkeulung exponierter Tierpopulationen bei MKS-Ausbrüchen in freien Gebieten ein Ende zu setzen. Das Projekt nutzt das im EU-Verbundprojekt 'Transcriptovac' entwickelte naturnahe Modell der MKSV-Persistenz in primären bovinen Gaumenschleimhautzellen, die als Multilayer an einer Luft-Flüssigkeits-Grenzfläche kultiviert werden. Die Verwendung und Verbesserung dieses Modells trägt zur Vermeidung von Tierversuchen bei. Zusätzlich werden aber auch Meerschweinchen und Rinder mit MKSV infiziert, um Veränderungen der Immunreaktion während der persistenten MKSV-Infektion aufzudecken. Dabei werden Gene, die während der MKSV-Persistenz hochgradig reguliert sind, als Kandidaten für die Diagnostik der persistenten Infektion evaluiert. Des Weiteren werden Wirkstoffe gesucht, mit denen sich die Etablierung einer MKSV-Persistenz verhindern oder die Infektion beenden lässt. Am Projekt beteiligt sind Partner aus Belgien, Frankreich, Schweden, der Türkei und Deutschland. Das FLI als deutscher Partner führt dabei die proteogenomischen Analysen und die Tierversuche durch.

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Eine umfassende proteogenomische Analyse von Brucella zum Verständnis der Epidemiologie, Biologie, Virulenzmechanismen und Wirt-Pathogen Interaktion Tierseuchen beschädigen die Gesellschaften unserer Welt, den internationalen Handel, die globale Lebensmittelsicherheit und die öffentliche Gesundheit. Der Tiergesundheitssektor leidet nach wie vor unter einer hohen Prävalenz verschiedener ansteckender Tierkrankheiten. Zu diesen zählt auch die Brucellose, eine der weltweit am häufigsten auftretenden bakteriellen Zoonosen. Brucellen wurden auch von versch. Wildtierarten und sogenannten nicht-klassischen Wirten isoliert. Die Infektion von Nutztieren durch Wildtierkontakt und Umweltkontaminanten kann jedoch nicht beurteilt werden. Darüber hinaus sind mehrere Aspekte ihrer Biologie, der Wirt-Pathogen-Interaktion und ihrer Virulenzmechanismen noch nicht verstanden. Um ihre Epidemiologie, Virulenzmechanismen und Wirtsspezifität zu verstehen, ist ein besseres Verständnis des Genoms, Proteoms und Metaboloms der Brucellen erforderlich. Daher sind die Hauptziele des Projekts die Bewertung der Rolle der Umwelt und von Wildtieren bei der Übertragung und Verbreitung der Brucellose sowie die Aufklärung verschiedener bisher nicht verstandener Mechanismen durch die Anwendung verschiedener Proteo-Genomics-Ansätze. Eine umfassende Bewertung der Unterschiede der Genome von B. abortus und B. melitensis, die von verschiedenen Wirten isoliert wurden, mit Hilfe der Next Gen Sequencing (NGS)-Technologie wird einen Überblick über einzigartige Gene und Virulenzfaktoren in jeder Spezies erbringen. Als zweite Aufgabe wollen wir eine detaillierte Charakterisierung des Pan-Proteoms von B. melitensis und B. abortus durchführen, um die Auswirkungen von regulatorischen Prozessen auf die Proteinzusammensetzung der Mikroben zu verstehen. Bovine und ovine Zelllinien werden mit B. abortus und B. melitensis Isolaten infiziert und die erzielten Beobachtungen werden mittels RNA-Sequenzierung bewertet. Wir erwarten die Entwicklung eines cgMLST-Schemas, das für epidemiologische Untersuchungen und die Rückverfolgung der Quellen von Brucellose nützlich ist.

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Entzifferung der Achillesferse eines Virus: das Interaktom des Virus der Afrikanischen Schweinepest Das Ziel von ASFVInt ist die Kartierung der Wechselwirkungen zwischen den Proteinen des Virus der Afrikanischen Schweinepest (ASPV) und den Proteinen des Wirtes (Schwein) sowie die Beschreibung bisher unbekannter Funktionen von ASPV Proteinen, um Interventionspunkte für antivirale Strategien zu entwickeln und Grundlagen zum Verständnis der ASP Pathogenese zu schaffen. Da für die meisten ASPV Proteine derzeit weder Funktionen noch Interaktoren bekannt sind, wird ASFVInt zunächst mit ‚open view‘ screening Verfahren (Yeast-Two-Hybrid [Y2H] und, am FLI, affinity purification-mass spectrometry [AP-MS]) die mit ASPV Proteinen interagierenden Wirtsproteine identifizieren. Diese Protein-Protein Interaktionen (PPI) werden dann am FLI mit unabhängigen Methoden validiert, um eine möglichst erfolgversprechende Auswahl von PPI für die nachfolgenden Untersuchungen treffen zu können. Diese umfassen deren detallierte biochemische Beschreibung am FLI sowie die funktionelle Charakterisierung in Zellkulturexprimenten. Die genannten biochemischen Untersuchungen werden neben den physiko-chemischen Parametern der Bindung auch Informationen zur Bindungsdomäne liefern, auf deren Basis die Entwicklung antiviraler Peptide und anderer kleiner Moleküle erfolgt. Zur funktionellen Charakterisierung der identifizierten Interaktionen werden ASPV Deletionsmutanten generiert, die für Pathogenesestudien am Tier (nicht Teil von ASFVInt) zur Verfügung stehen. Neben diesen beiden Ergebnissen von ASFVInt wird das dritte eine detaillierte, aufgrund experimentell validierter Daten erstellte Interaktomkarte der Proteine des ASPV sein, die auch bekannte Wechselwirkungen von Wirtsproteinen untereinander einbezieht. Das FLI wird zwei für ASFVInt kritische Technologien bereitstellen, die Massenspektrometrie (AP-MS) als screening Verfahren für neue Interaktionen, und die ‚microscale thermophoresis‘ (MST), mit der die physikalisch-chemischen Parameter der Bindung bestimmt werden.

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Bekämpfung der chronischen Auszehrungskrankheit in Europa Das Projekt integriert epidemiologische und populationsdynamische Ansätze mit experimentellen Untersuchungen zur Wirt/Pathogen-Wechselbeziehung, und erlaubt Aussagen zur Ausbreitung und Transmission der europäischen CWD auf Wild-, Nutztiere und dem Menschen. In Skandinavien werden mit mathematischen und statistischen Modellen Überwachungsstrategien evaluiert und die weitere Ausbreitung der CWD bei Hirschen und Nutztieren, modelliert. Die in Deutschland durchgeführte Sequenzierung des Prion Protein Gens in einer repräsentativen Anzahl von Hirschen erlaubt, zusammen mit den Ergebnissen der Partner aus ihren Ländern, eine Einschätzung der europaweiten Empfänglichkeit für CWD. In vitro Untersuchungen werden zudem den Einfluss der europäischen Prion Protein Genotypen auf die Prion Replikation darstellen. Diese Daten werden von allen Partnern für die o.g. Modellberechnungen zur Verfügung gestellt und können genutzt werden, um Zuchtprogramme hin zu resistenteren Prion Genotypen zu induzieren. Das Transmissionspotenzial der europäischen CWD Stämme wird u.a. in Deutschland mit zusätzlichen in vitro Methoden und in vivo Untersuchungen im Mausmodell (transgene Mäuse die das Prion Protein verschiedener Spezies überexprimieren) bestimmt, wobei auf Nutztiere wie Schaf, Rind und Schwein, aber auch den Menschen fokussiert wird. Die Partner greifen dabei auf ihre bereits etablierten Tiermodelle zurück. In Deutschland sind das Rinder und Schaf Prion Protein überexprimierende Mäuse, die als Ausgangsmaterial für in vitro Untersuchungen, aber auch für in vivo Übertragungsversuche verwendet werden. Die von allen Partnern in enger Kooperation gemeinsam erhobenen Daten zur Ausbreitung des Erregers in Europa, zur genetischen Empfänglichkeit der europäischen Populationen und zum Transmissionspotenzial der Prion Stämme über Speziesgrenzen hinweg, werden die Grundlage für die Etablierung gezielter europäischer CWD Überwachungs- und Kontrollstrategien darstellen.

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Dynamik und Evolution von Schweineinfluenzaviren in chronisch infizierten Herden in Europa Die Produktion von Schweinefleisch hat weltweit stark zugenommen. Parallel dazu hat die Zahl der Schweine pro Haltung erheblich zugenommen; es dominieren Haltungen, in denen in wöchentlichen Zyklen mit hunderten von Sauen hohe Stückzahlen neuer Ferkel produziert werden. Gleichzeitig hat sich die Dynamik von Influenza A Virusinfektionen (swine influenza A virus, swIAV) in Schweinehaltungen verändert von kurzen, akuten Ausbrüchen respiratorischer Erkrankungen hin zu einer über Monate und Jahre persistierenden Viruspräsenz mit schwälender respiratorischer Symptomatik und Fruchtbarkeitsstörungen bei Sauen. Dies geht einher mit vermehrten bakteriellen und viralen Ko-Infektionen sowie einem gesteigerten Antibiotikaeinsatz, die in der Summe erhebliche wirtschaftliche Einbußen bedingen. Gleichzeitig wird eine fortschreitende Diversifizierung der genetischen und antigenetischen Eigenschaften der zirkulierenden Influenzaviren auch in deutschen Schweinehaltungen beschrieben: Neuartige Reassortanten und antigene Varianten, zum Teil mit zoonotischem Potenzial, werden von den herkömmlichen Bekämpfungsstrategien nicht mehr voll erfasst. Hieraus resultieren auch Risiken für die öffentliche Gesundheit. In ausgewählten, problembehafteten Schweinehaltungen sollen daher in longitudinalen Studien in dem europäischen Verbundprojekt PIGIE in sechs Partnerländern Ursachen und Interventionsmöglichkeiten der persistierenden Influenzaviruspräsenz untersucht werden. Hierzu werden folgende Parameter analysiert: - epidemiologische und ökonomische Faktoren der Prävalenz und Dynamik von swIAV - genetische und antigene Diversität der swIAV in Europa - Wirt-Pathogen Faktoren und Einflüsse der Haltungsformen, die die swIAV Evolution begünstigen - Bedeutung der swIAV Infektion für Tierwohl, Produktivität und öffentliche Gesundheit - Definition kritischer Kontrollpunkte in persistierend infizierten Haltungen - Implementierung und Evaluation von Interventions- und Präventionsstrategien

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Pathogenese und Immunantwort der Afrikanischen Schweinepest in empfänglichen und resistenten Wirten Die Afrikanische Schweinepest (ASF) ist eine der komplexesten Viruserkrankungen unserer Nutztiere und hat enorme sozioökonomische Auswirkungen. Die Erkrankung hat ihre Wurzeln in den afrikanischen Ländern südlich der Sahara, wo sie in einem sogenannten sylvatischen Zyklus zwischen Warzenschweinen und Lederzecken vorkommt. Dieser Zyklus geht nicht mit offensichtlichen Krankheitsanzeichen einher. Jegliche Einschleppung der Krankheit in den Hausschweinesektor oder in eurasische Wildschweinpopulationen führt jedoch zu einer schweren, bislang nicht impfpräventablen Allgemeinerkrankung mit außergewöhnlich hoher Sterblichkeit. Im Rahmen des ASF-RASH Projektes soll die Pathogenese der Erkrankung in empfänglichen und resistenten Wirtsspezies vergleichend untersucht, und Korrelate der Immunreaktionen, die mit dem günstigen oder tödlichen Ausgang der Erkrankung einhergehen, definiert werden. Dazu gehören auch die Fragen des Langzeitschutzes, des Schutzes über maternale Antikörper, alternative Übertragungswege, Evolution auf Seiten des Erregers sowie Dosisabhängigkeiten. Der deutsche Projektpartner (FLI) wird das Projekt koordinieren und etablierte Infektionsmodelle in Haus- und Wildschweinen nutzen um die Frage der vertikalen Übertragung über männliche Zuchttiere (Arbeitspaket 1), den Einfluss maternaler Antikörper (Arbeitspaket 1) sowie vergleichende Pathogenesestudien (Arbeitspakete 2 und 3) zu bearbeiten.

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Nagetiermanagement zur Sicherung der Nutztiergesundheit Die Hauptmethode zur Bekämpfung von Wanderratten u.a. kommensalen Nagern im Hofbereich ist die Anwendung antikoagulanter Rodentizide. Wegen Sicherheitsbedenken wird diese Methode EU-weit mit immer mehr Einschränkungen belegt, so dass alternative Verfahren dringend erforderlich sind. Im Projekt RODENTGATE sollen die Gesundheitsrisiken durch Nagetiere für Nutztiere v.a. in der Schweine- und Geflügelhaltung untersucht werden. Dabei werden die sich ändernden Ansprüche an Bekämpfungsmaßnahmen und das Prinzip des ecologically-based rodent management (EBRM) – also eines ökologisch fundierten Nagermanagements berücksichtigt. Die folgenden Ziele stehen im Vordergrund: 1) Erfassen der Prävalenz von zoonotischen Erregern in der Nagerpopulation (Infektionsrisiko für Nutztiere), wenn auf das herkömmliche Nagermanagement im/um den Hofbereich verzichtet wird inkl. Änderungen in der Artzusammensetzung und Populationsgröße 2) Ableiten von Empfehlungen für ökologisch und ökonomisch nachhaltige Strategien für das Management von Schadnagern und assoziierten Gesundheitsrisiken für die Tierhaltung. Auf diese Forschungsaspekte wird eingegangen: 1) derzeitiger Status Nagetier-übertragener Pathogene in unterschiedlichen Haltungssystemen von Nutztieren in der EU 2) Prävalenz relevanter Pathogene in der Schweine- und Geflügelhaltung ausgewählter Praxisbetriebe 3) Rolle von Nagern bei der Pathogenübertragung in/um den Hofbereich im Fall von Bestandsaufgabe/Umstallung 4) Auswirkungen eines möglichen Verbots von antikoagulanten Rodentiziden auf die Gesundheit von Nutztieren 5) Möglichkeiten, der Aufrechterhaltung der Nutztiergesundheit ohne/noch weiter eingeschränkte Anwendung antikoagulanter Rodentizide.

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Charakterisierung der Virus- und Wirts-spezifischen Regulation von Typ I Interferon im Hinblick auf Virulenz oder Attenuierung des Virus der Afrikanischen Schweinepest Das Hauptziel ist die Generierung von rekombinanten MVA, die ASFV-Gene exprimieren, welche im WP1 und WP2 identifiziert wurden und möglicherweise an der Typ I IFN Modulation beteiligt sind.

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Nicht-anzeigepflichtige Aviäre Influenza: Untersuchungen zu Wirt-Erreger-Interaktionen und Virulenz-bestimmenden Faktoren Ziel dieses multidisziplinären Forschungsprojektes ist die Bestimmung von Virus-assoziierten Faktoren, die zu einer gesteigerten Virulenz von bisher anhand der Standardmethoden als niedrig-pathogen eingestuften aviären Influenzaviren (LPAIV) im Tier führen. Diese Kenntnisse sollen eine bessere Risikoeinschätzung von neu auftretenden Influenzaviren, insbesondere von LPAIV, ermöglichen, um entsprechende Kontrollmaßnahmen schnell und effizient umsetzen zu können.

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Entwicklung einer semantischen Wissensdatenbank mit integrierten, spezifischen Methoden des maschinellen Lernens für das transnationale Projekt AMBROSIA zur Entwicklung und Evaluierung eines innovativen Lebensmittelproduktes gegen Unterernährung in älteren Menschen mit Herzerkrankungen Das transnationale und multidisziplinäre AMBROSIA-Vorhaben befasst sich im Bereich Ernährung und Gesundheit mit einer der gegenwärtig größten Herausforderungen, der Unterernährung in einer klar definierten 'älteren' Bevölkerung wie Patienten mit Herzinsuffizienz (HF) und Vorhofflimmern (AF). In diesen Patienten ist Unterernährung ein Schlüsselfaktor, der zu Entzündungen, Funktionsverlust und letztlich zum Tod führt. AF und HF tragen zu einem gebrechlichen Zustand bei und diese Patienten geraten in einen Teufelskreis aus 'Unterernährung, Entzündung und Kachexie', der fortschreitend kognitive Einbußen und die Regression der Körpermasse bestimmt. Ziel von AMBROSIA ist die Entwicklung eines innovativen Lebensmittelproduktes, dessen Wirkweise und Wirksamkeit zur Vorbeugung von Unterernährung bei älteren HF- und AF-Patienten umfangreich in einer klinischen Studie zu untersuchen und mit Hilfe einer semantischen Wissensdatenbank und speziell entwickelten machine learning Methoden Prädiktoren für Unterernährung und Wirkweise der Behandlung zu identifizieren. Als deutscher Projektpartner entwickelt die Genevention GmbH, basierend auf dem firmeneigenen 'semares'-Softwaresystem, eine systemmedizinische Plattform in welcher die sehr unterschiedlichen Daten erfasst, annotiert und miteinander verknüpft ('integriert') werden können. Hierbei kommen semantische Technologien zum Einsatz. Darüber hinaus entwickelt Genevention für das Projekt spezielle Methoden des maschinellen Lernens (ML) zur tiefen Analyse der AMBROSIA-Daten. Bei der Entwicklung der ML-Methoden soll insbesondere die Möglichkeit untersucht werden klinische und verschiedene experimentelle Daten anhand ihrer harmonisierten Annotationen sinnvoll zu kombinieren. Die ausentwickelten ML-Anwendungen werden in die AMBROSIA-Plattform integriert, sodass sie den klinischen Endanwendern zur Identifikation potentieller Biomarker zur Früherkennung von Unterernährung und der Wirkweise des Ambrosia-Riegels zur Verfügung stehen.

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Ausschöpfung des Potenzials von ICT für nachhaltige Milch- und Rindfleischwertschöpfungsketten Es besteht ein wachsender Konsens darüber, dass die breite Einführung von 'Information and communications Technology (ICT)' in den Wertschöpfungsketten (WSK) der Agrar- und Ernährungswirtschaft eine Priorität für die nachhaltige Entwicklung darstellt. Trotz dieses Trends steht die Einführung von ICT vor den mehrfachen Herausforderungen der Integration der Technologie in den Geschäftsoperationen. Wertschöpfungskette für Milchprodukte und Rindfleisch stehen aufgrund ihrer Treibhausgasemissionen, zunehmender Besorgnis über Antibiotikaresistenz und Tierschutz sowie einer veränderten Ernährung der Verbraucher vor ökologischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Herausforderungen. Das Projekt SustainIT zielt darauf ab, institutionelle, wirtschaftliche und soziale Hindernisse für eine weit verbreitete Einführung von ICT in Bezug auf Tiergesundheit und Tierschutz zu identifizieren, konzeptionelle Geschäftsmodelle zu entwickeln und Empfehlungen für die Steuerung von Innovationsökosystemen zu geben, um das volle Potenzial von ICT in Wertschöpfungsketten für Milchprodukte und Rindfleisch auszuschöpfen. Das Projekt trägt insbesondere dazu bei, die Resilienz und Nachhaltigkeit der Wertschöpfungsketten für Milch- und Rindfleisch zu verbessern. Das Projekt verwendet einen Living Lab (LL)-Ansatz, um den Forschungsrahmen mitzugestalten, Barrieren zu identifizieren und konzeptionelle Lösungen für die Einführung von ICT-Lösungen für Tiergesundheit und Tierschutz zu entwickeln. Die TUM wird die LL-Aktivitäten in den Partnerländern koordinieren. Dies umfasst insbesondere die Entwicklung eines gemeinsamen Forschungsansatzes für die Projektpartner, und die Dokumentation, gemeinsame Nutzung und Berichterstattung von LL-Prozessen sowie die Ergebnisse der 'Co-Learning' aus der Forschung. Die TUM wird auch zur Durchführung von Umfragen der Verbraucher und, basierend auf Literaturarbeiten, bei der Dokumentation von Best-Practice-Geschäftsmodellen mit ICT-Anwendungen beitragen.

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