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Düngemittelgewinnung durch die hydrothermale Carbonisierung (HTC) von Klärschlämmen

Projekt

Produktionsverfahren

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Produktionsverfahren


Förderkennzeichen: EIP-Agri-Bay-2024-PNKWi
Laufzeit: 01.01.2024 - 31.12.2026
Fördersumme: 64.483 Euro
Forschungszweck: Angewandte Forschung
Stichworte: Pflanzennährstoffe, Kreislaufwirtschaft, einschließlich Abfälle, Nebenprodukte und Reststoffe Ackerbau

Viele Landwirtinnen und Landwirte sind auf Mineraldünger angewiesen, deren Preise sich in letzter Zeit verdreifacht hat. Diese Entwicklung hat erhebliche negative Auswirkungen auf die Wertschöpfung im Ackerbau. Phosphat wird heutzutage hauptsächlich durch Bergbau außerhalb Europas gewonnen, nach Deutschland importiert und unter anderem als Dünger verwendet. In einigen Regionen kommt es zu Überdüngung und Umweltschäden. Gleichzeitig gilt Klärschlamm aufgrund seiner hohen Belastung mit Phosphat und Schadstoffen als problematischer Reststoff. Um diesen Problemen entgegenzuwirken, suchen Landwirte verstärkt nach Technologien und Konzepten, um Nährstoffe regional zu erhalten und durch nachhaltige Kreislaufnutzung Kosten zu sparen. Die hydrothermale Carbonisierung (HTC) von Klärschlamm bietet eine vielversprechende Lösung: Dabei werden Schadstoffe neutralisiert und das Phosphat für die Landwirtschaft zurückgewonnen. Der Klärschlamm wird in einem druckfesten Reaktor verkohlt, das Phosphat herausgewaschen und als Struvit gefällt. Dieser Prozess könnte durch niedrige Gestehungskosten zu regional hochwertigen Phosphat-Dünger beitragen.

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Fachgebiete

Ausführende Einrichtung

Dünger aus Klärschlamm GbR

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