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Angepasste Aufzucht von Junghennen zur tiergerechten Verlängerung der Haltungsdauer von Legehennen (OptiLeg)

Projekt

Produktionsverfahren

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Produktionsverfahren


Förderkennzeichen: A/23/10
Laufzeit: 01.11.2023 - 31.10.2026
Fördersumme: 221.986 Euro
Forschungszweck: Angewandte Forschung
Stichworte: Legehenne, Junghenne, verlängerte Haltungsdauer

Ziel ist es durch optimierte Haltungs- und Fütterungsbedingungen in der Junghennenaufzucht die Haltungsdauer von Legehennen unter Aspekten des Tierwohls, der Tiergesundheit, der Ökonomie und Ökologie nachhaltig zu verlängern. In den letzten Jahren sind die Kosten für Junghennen drastisch angestiegen. Um die anteiligen Junghennenkosten reduzieren zu können, ist es deshalb das Ziel die Haltungsdauer der Legehennen zu verlängern. Die Aufzucht der Junghennen legt dabei den Grundstein für eine optimale Legeperiode. Allerdings sinkt mit zunehmendem Alter die Bruchfestigkeit der Eischale und die Tiergesundheit kann negativ beeinflusst werden. In vorliegendem Forschungsvorhaben soll der Einfluss einer optimierten Junghennenaufzucht auf die Legeperiode untersucht werden. Folgende Varianten sollen untersucht werden:

Variante 1: Öffnung der (Volieren)-Anlage an Tag 28 und Gabe von Küken- und Junghennenfutter mit praxisüblichen Rohfaser- und NDF-Gehalten
• Variante 2: Öffnung der (Volieren)-Anlage an Tag 28 und Gabe von Küken- und Junghennenfutter mit gesteigerten Rohfaser- und NDF-Gehalten
• Variante 3: Öffnung der (Volieren)-Anlage an Tag 14 und Gabe von Küken- und Junghennenfutter mit praxisüblichen Rohfaser- und NDF-Gehalten
• Variante 4: Öffnung der (Volieren)-Anlage an Tag 14 und Gabe von Küken- und Junghennenfutter mit gesteigerten Rohfaser- und NDF-Gehalten
Am Ende der Aufzucht werden die Tiere der jeweiligen Varianten in einen Legehennenstall mit 16 baugleichen Abteilen eingestallt und unter einheitlichen Haltungs- und Fütterungsbedingungen bis maximal zur 100. Lebenswoche gehalten. Dabei wird die Legeleistung und der Zustand des Gefieders erfasst.
Zusätzlich werden bei ausgewählten Tieren von Variante 1 am Ende der Aufzuchtphase Ganzkörperanalysen durchgeführt, um den N- und P-Ansatz zu bestimmen. Dadurch können aktualisierte Daten für die Nährstoffbilanzierung der Junghennenaufzucht bereitgestellt werden.

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