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Antibiotikaminimierung in der Masthühnerhaltung durch Schlupf im Stall - Teilvorhaben 3

Projekt

Produktionsverfahren

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Produktionsverfahren


Förderkennzeichen: 2820MDT242
Laufzeit: 01.02.2023 - 30.09.2025
Fördersumme: 139.249 Euro
Forschungszweck: Demonstrationsvorhaben
Stichworte: Antibiotika, Fleisch, Geflügel, Haltungsverfahren/Haltungstechnik, Tierhaltung, Tierschutz, Tierwohl, Ökologischer Landbau

Ziel ist es, durch das Verfahren Schlupf im Stall eine Steigerung der allgemeinen Tiergesundheit zu erhalten und somit das Auftreten behandlungswürdiger bakterieller Infektionskrankheiten und folglich den Einsatz von antibakteriell wirksamen Arzneimitteln zu minimieren. Hierzu sind Parameter zu Tierhygiene, Reinigung und Desinfektion, Stallklima, Tierverhalten, Tiergesundheit, Tränkewasserhygiene sowie Ökonomie zu evaluieren, da diese durch den Schlupf im Stall potenziell beeinflusst werden können. Die begleitende Datenerhebung ist auf insgesamt zehn masthühnerhaltenden Betrieben durchzuführen (konventionell, ökologisch, langsam wachsende Genetiken). In einer ersten Phase sind vier konventionelle Betriebe, die das Verfahren des Schlupf im Stall bereits praktizieren, als „Leuchtturmbetriebe“ intensiv für den Wissenstransfer zu begleiten (ca. 80 Mastdurchgänge). In der zweiten Phase sind sechs weitere Betriebe als „Neueinsteiger“ in das Projekt zu involvieren und zu unterstützen. Die Datenerhebung ist von allen Projektpartnern auf den ihnen zugeteilten Betrieben durchzuführen. Die Bearbeitung, Auswertung und Evaluierung erfolgt zentral. Das Vorhandensein von zwei möglichst baugleichen Ställen je Betrieb ist zu präferieren, um den Schlupf im Stall direkt mit der konventionellen Einstallung von Eintagsküken vergleichen zu können und dadurch den Wissenstransfer zu optimieren. Durch regelmäßige Betriebsbesuche, Beratungen und die enge Zusammenarbeit mit den bestandsbetreuenden Tierärzten ist der Schlupf im Stall zu begleiten. Der projektbegleitende Wissenstransfer und die Vernetzung ist durch regelmäßige Projekttreffen der Projektbeteiligten, digitale Gesprächsrunden und Netzwerktreffen mit den teilnehmenden Landwirten sowie den bestandsbetreuenden Tierärzten sicherzustellen. Die im Projekt gewonnen Ergebnisse und Erfahrungen sind im Rahmen des Wissenstransfers zielgruppenspezifisch aufzubereiten und dem breiten Fachpublikum in geeigneter Weise zur Verfügung zu stellen.

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