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Betriebsoptimierung von Kläranlagen und Reduktion von Spurenstoffen durch Urinseparation (BeReit)
Projekt
Förderkennzeichen: 647
Laufzeit: 31.08.2022
- 01.09.2025
Fördersumme: 200.000 Euro
Forschungszweck: Angewandte Forschung
Stichworte: Urinseparation, Dezentrale, Mikroschadstoffe, Entfrachtung, Spurenstoffe
Kläranlagen stehen in der nahen Zukunft nach Angaben des Antragsstellers vor immer neuen Herausforderungen. Neben neuen Anforderungen an die Reinigungsleistung von Kläranlagen spielt auch in manchen Gegenden die demografische Entwicklung im Verhältnis zur Kapazitätsgrenze der Kläranlage eine wichtige Rolle. Die genannten Kapazitätsgrenzen beziehen sich nicht auf alle Reinigungsziele, sondern zielen auf einzelne Fraktionen des Abwasserstroms ab. Als problematisch ist hierbei vor allem Stickstoff, insbesondere Urin, anzusehen. Zwar macht Urin nur 1 % des gesamten Schmutzwasservolumenstroms aus, enthält aber 50 bis 80 % der Nährstoffe und 64 % der pharmazeutischen Wirkstoffe (Lienert et al. 2007), wodurch Urin besonders für eine Nährstoffrückgewinnung bei gleichzeitiger Elimination von Spurenstoffen geeignet ist.
Abschnittsübersicht
Fachgebiete
- Ressourcenmanagement
- Verfahrenstechnik