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Biologische Regulierungsmaßnahmen und die Bedeutung von Struktur- und Blütenreichtum für das Vorkommen und die (potentielle) Wirksamkeit von natürlichen Gegenspielern des Eichen-prozessionsspinners

Projekt

Klimawandel

Dieses Projekt leistet einen Beitrag zum Forschungsziel „Klimawandel“. Welche Förderer sind dazu aktiv? Welche Teilziele gibt es dazu? Schauen Sie nach:
Klimawandel


Förderkennzeichen: U03/2023
Laufzeit: 13.11.2023 - 31.03.2025
Forschungszweck: Angewandte Forschung

Seit Ende des letzten Jahrhunderts ist Deutschland mit zunehmenden Populationsdichten und 
einer starken Ausbreitung des Eichenprozessionsspinners konfrontiert. Eine besonders stark 
betroffene Region in Sachsen-Anhalt ist der Drömling. Um die durch die Raupen des 
Eichenprozessionsspinners hervorgerufenen Folgen für die menschliche Gesundheit so gering 
wie möglich zu halten, werden in stark frequentierten Bereichen (bspw. Ortslagen) verstärkt 
Bekämpfungsmaßnahmen durch die Gemeinden durchgeführt. Häufig handelt es sich hierbei um 
das fachgerechte Absaugen der Raupennester oder die Anwendung von entsprechenden 
Bioziden. Vor allem letzteres ist aus Sicht des Naturschutzes auch in Hinblick auf die Auswirkung 
auf andere Insektenarten und -gruppen (insbesondere Schmetterlinge) kritisch zu sehen. 
Maßnahmen zur biologischen Bekämpfung oder Maßnahmen zur Erhöhung der Biodiversität 
und damit Förderung der natürlichen Gegenspieler des Eichenprozessionsspinners werden 
hingegen immer noch selten angewendet.
Aufbauend auf bisherigen Forschungsergebnissen der Hochschule sollen im Rahmen des 
Projektes vor allem Untersuchungen zur Wirksamkeit von biologischen Bekämpfungsmethoden 
fortgeführt und erweitert werden. Das Augenmerk liegt dabei auf Bekämpfungsmethoden die 
der Förderung von natürlichen Antagonisten des EPS dienen. Da solche Maßnahmen selten 
systematisch und langfristig durchgeführt werden, sollen vor allem der Einfluss von Brutvögeln 
auf die Population des Eichenprozessionsspinners sowie das Vorkommen und die 
Anforderungen von Parasitoiden aus der Gruppe der Insekten, insbesondere Raupenfliegen und 
Schlupfwespen, untersucht werden. Weiterhin werden im Projekt Effekte vorhandener 
Strukturen ermittelt und dahingehend Maßnahmen zur Förderung von Arten- und 
Strukturvielfalt empfohlen.

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Fachgebiete

Ausführende Einrichtung

Hochschule Anhalt

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