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Aufbau eines weltweit sichtbaren Arnika-Anbauernetzwerkes in Niederbayern und der Oberpfalz (Umsetzung)
Projekt
Förderkennzeichen: EIP-Agri-Bay-2026
Laufzeit: 01.01.2026
- 31.12.2028
Fördersumme: 518.946 Euro
Forschungszweck: Angewandte Forschung
Stichworte: Ackerbau, Wettbewerbsfähigkeit und Geschäftsmodelle, Diversifizierung
Durch einen starken Anstieg des Preises für Arnica montana Blüten erscheint ein Anbau der Pflanze im Vergleich zur bisherigen, günstigen Wildsammlung nun ökonomisch sinnvoll. Arnikaanbau kann somit für Landwirte eine attraktive Anbaualternative mit hoher Wertschöpfung darstellen. Oft fehlt es Betrieben jedoch an notwendigen Strukturen für den Arnikaanbau. Durch Zugehörigkeit zum angestrebten Anbauernetzwerk profitieren Landwirte von Abnahmegarantien zu festgelegten Preisen, von Anbauexpertise, Informationsaustausch, Organisation überbetrieblicher Maschinen und Trocknungsanlagen sowie interner Vernetzung. Wertschöpfung kann durch den Einstieg in den Arnikaanbau und weiteren Sonderkulturen generiert werden. In Bayern gibt es außerdem einige Extraktionsfirmen, die von einer regelmäßigen und zuverlässigen Versorgung mit Arnika-Blütendrogen hoher Qualität stark profitieren.
Abschnittsübersicht
Fachgebiete
- Gartenbau
- Sonderkulturen
- Agrarökonomie