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Spitzwegerich zur Lachgasreduktion
Projekt
Förderkennzeichen: EIP-Agri-SH-2024
Laufzeit: 01.01.2024
- 31.12.2026
Fördersumme: 436.000 Euro
Forschungszweck: Angewandte Forschung
Stichworte: Gartenbau und Gehölze im Freiland (einschließlich Weinbau, Oliven, Obst, Zierpflanzen), Klimawandel (einschließlich Treibhausgasreduzierung) ökologischer Landbau, Fruchtfolge/Pflanzendiversifizierung/Mischkulturen
In der modernen Landwirtschaft sind Lachgasemissionen und Nitratbelastungen durch den Einsatz von Düngemitteln ein erhebliches Problem. Diese Emissionen tragen zum Klimawandel bei und die Nitratbelastung gefährdet die Wasserqualität. Zudem stellen diese Umweltprobleme auch finanzielle Herausforderungen für die Landwirte dar, insbesondere im Gemüsebau, wo der Einsatz von Düngemitteln intensiv ist. Das Projekt zielt darauf ab, diese Herausforderungen durch den gezielten Anbau von Spitzwegerich als Untersaat im Kohlanbau zu bewältigen. Spitzwegerich ist eine Pflanze, die aufgrund ihrer tiefen Wurzeln und ihrer Fähigkeit, Nährstoffe effizient zu nutzen, besonders geeignet ist, den Boden zu stabilisieren und Stickstoffverluste zu reduzieren. Durch die Kombination von Spitzwegerich und Kohlpflanzen wird erwartet, dass der Boden besser strukturiert wird und die Lachgasemissionen deutlich gesenkt werden können. In diesem Projekt wird der Spitzwegerich in unterschiedlichen Anbausystemen getestet und wissenschaftlich untersucht. Es sollen sowohl die Auswirkungen auf die Bodenqualität als auch die direkte Reduktion von Lachgasemissionen gemessen werden.
Abschnittsübersicht
Fachgebiete
- Gemüsebau
- Ressourcenmanagement
- Klimawandel