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Verbundprojekt: Integration von Daten in ein innovatives Managementsystem auf Basis von HERDEplus® zur Verbesserung der Kälbergesundheit in deutschen Milchviehbetrieben - Teilprojekt A (Jungviehmodul)

Projekt


Förderkennzeichen: 281C804A21
Laufzeit: 01.11.2023 - 31.12.2026
Fördersumme: 142.268 Euro
Forschungszweck: Angewandte Forschung
Stichworte: Rinder, Prävention, Antibiotika, Tierschutz, Tierwohl, Diagnostik, Tierhaltung

Der Tierschutz und das Tierwohl ist von herausragender Bedeutung für die gesellschaftliche Akzeptanz im Hinblick auf die Milchproduktion. Die Kälbersterblichkeit stellt nach wie vor ein großes Problem in der modernen Milchwirtschaft dar. Aus Sicht des/der Landwirtes/-in repräsentiert die Färsenaufzucht einen großen Anteil der Produktionskosten und liefert die zukünftige Generation von Milchkühen. Trotzdem wird sie häufig vernachlässigt und i.d.R. anhand des mittleren Erstkalbealters beurteilt. Das hat verschiedene Nachteile und wird der Komplexität dieses Prozesses nicht gerecht. Der Einsatz von Sensortechnologie ermöglicht es, durch Überwachung des Tierverhaltens 1) die Kälbergesundheit und das Aufzucht-Management auf Milchviehbetrieben zu verbessern und 2) den Einsatz von Antibiotika zu reduzieren. Hierbei bietet die automatisierte Tränketechnik eine besondere Möglichkeit, da hier im Vergleich zu den adulten Kühen, Aussagen über die Futteraufnahme getroffen werden können. Zusätzlich ist gefordert, dass speziell der Verbrauch von antimikrobiell wirksamen Substanzen in allen Tierproduktionssystemen erfasst wird (VO EU 2019/6). Hierzu gibt es bisher keine guten Lösungen für Landwirte/-innen und/oder Tierärzte/-innen im Bereich der Milchviehhaltung und Färsenaufzucht. Ziel dieses Projektes ist es, die Informationen, die im Rahmen der Kälber- und Färsenaufzucht entstehen, zu kombinieren und so aufzubereiten, dass der/die Landwirt/-in diese einfach nutzen und in sein/ihr Herdenmanagement integrieren kann, um den Medikamenteneinsatz zu reduzieren und damit die Aufzucht effizienter und ressourcenschonender zu gestalten. Zusätzlich soll es dem/der Landwirt/-in und dem/der Tierarzt/Tierärztin erleichtert werden Krankheiten und Behandlungen zu dokumentieren.

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