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Verbundprojekt: Entwicklung, Umsetzung und Evaluation eines pflanzenbetonten Speisenangebotes am Beispiel der Berlin-Brandenburger Gemeinschaftsverpflegung - Teilprojekt A (Karottine)

Projekt


Förderkennzeichen: 281A912A22
Laufzeit: 01.11.2025 - 31.10.2028
Fördersumme: 297.142 Euro
Forschungszweck: Angewandte Forschung
Stichworte: Lebensmittelverarbeitung, Gesundheitsförderung, Ernährungsbildung, Ernährungsgewohnheiten, Lebensmittelqualität, Caterer, Gemeinschaftsverpflegung, Ernährungskompetenz, Bildung

Das Projekt widmet sich der Stärkung eines pflanzenbetonten Speisenangebotes in Einrichtungen der Gemeinschaftsverpflegung (GV) unter Berücksichtigung von ernährungsphysiologischen, gesundheitsfördernden, ökonomischen und ökologischen Aspekten. Es verfolgt folgende praktische Zielsetzungen: •Förderung einer nachhaltigeren Ernährung in der Gemeinschaftsverpflegung durch die Erhöhung des Anteils pflanzlicher Produkte im Speisenangebot •Stärkung der Ernährungs- und Zubereitungskompetenz der Küchenleitungen und der Mitarbeiter:innen von Kantinen und Caterern hinsichtlich eines höheren Anteils pflanzlicher Produkte in der Speiseplanung •Unterstützung nachhaltigerer Konsum- und Ernährungsstile von Verbraucher:innen durch entsprechende Angebote in der GV sowie durch Wissens- und Erfahrungstransfer • Kommunikation der Vorteile eines pflanzenbetonten Speisenangebots in der GV: gesundheitliche Aspekte, ökonomische Machbarkeit und CO2 Einsparpotentiale •Stärkung der Kompetenzen und Erfahrungen von Verarbeitern pflanzenbasierter Produkte mit den Anforderungen der GV und Unterstützung bei Aufbau bzw. Stärkung dieses neuen Vermarktungswegs Folgende wissenschaftliche Fragenstellungen werden im Projekt verfolgt: •Mit welchen Unterstützungsangeboten können Einrichtungen der GV zu Veränderungen ihres Angebots in Richtung nachhaltiger Verpflegung motiviert werden? •Mit welchen Angeboten kann die Ernährungskompetenz und Akzeptanz für eine pflanzenbetonte Ernährung bei Gästegruppen mit unterschiedlichem sozio-demographischen Hintergrund gesteigert werden? •Wie kann die Übertragung von Wissen und Erfahrungen aus einem Kontext (Essen in der Arbeitsumgebung) auf einen anderen (Essen im privaten Kontext) unterstützt werden? •Welche ernährungsphysiologischen, ökonomischen und ökologischen Verbesserungen sind durch die Einführung eines stärkeren Angebotes pflanzlicher Produkte in Betrieben der GV im Vergleich zum Status Quo festzustellen?

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