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Agroforst zur Resilienzsteigerung im Ökolandbau - Praxis-Forschungs-Netzwerk (Agroforst zur Resilienzsteigerung im Ökolandbau - Praxis-Forschungs-Netzwerk)

Projekt


Förderkennzeichen: 2824OE025E
Laufzeit: 01.04.2026 - 28.02.2031
Fördersumme: 666.390 Euro
Forschungszweck: Angewandte Forschung
Stichworte: Abiotischer Stress, Ackerbau, Agroforstwirtschaft, Diversifizierte Produktion, Geflügel, Grünland, Klimaanpassung, Rinder, Ökologischer Landbau, Ökonomie

Das Praxisforschungsnetzwerk soll die Resilienzpotenziale von Agroforst für den Ökologischen Landbau umfassend nutzbar machen. In einem Netzwerk von ca. 20 Praxisbetrieben mit bereits etablierten Agroforstsystemen in drei Regionen (Nordost, Mitte, Süd) soll erforscht werden, wie die ökologische und ökonomische Resilienz des Ökologischen Landbaus gegenüber dem Klimawandel durch Agroforst gesteigert werden kann. Die zu untersuchenden Fragestellungen wurden bereits in der Skizzenphase mit Praxisbetrieben abgestimmt. Im Pflanzenbau stehen die Verbesserung der Boden- und Pflanzengesundheit und ihre Ertragswirkung im Fokus. In der Tierhaltung werden die Reduktion von Hitzestress und eine verbesserte Stickstoffverteilung auf der Fläche in Haltungssystemen von Weiderindern und Legehennen sowie die Laubfutternutzung erforscht. Dabei ergänzen sich wissenschaftliche Analysen mit Erfahrungswissen und praxisorientiertem Monitoring. Alle Informationen werden integriert und anschließend ökonomisch analysiert. Die Ergebnisse zu den Themenfeldern Ökonomie, Ökosystemleistungen, Skalierbarkeit, Zielkonflikte und Best-Case-Analysen fließen in die Weiterentwicklung von bestehenden Open Source Tools für die Planung in Beratung und Praxis ein. Eine umfangreiche Beratung der Betriebe sichert den wechselseitigen Transfer von Praxis-Wissen und Projektergebnissen, praxisrelevanten Forschungsfragen und reflektierten Lösungsvorschlägen. Der Transfer umfasst einen regionalen, kollegialen Wissensaustausch zwischen den Betrieben, überregionale thematische Hubs sowie ein Upscaling über praxisnahe Formate und Materialien. Diese werden sowohl dauerhaft frei zugänglich gemacht werden als auch über die Einbindung von Multiplikatoren umfassend und langfristig verbreitet. Der Netzwerkaufbau erfolgt mittels wirkungsorientierter, partizipativer Methoden und wird durch die enge Zusammenarbeit mit ca. 20 assoziierten Partnern aus Netzwerken, Forschung, Beratung und Transfer von Beginn an auf Verstetigung.

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Fachgebiete

Ausführende Einrichtung

Finck Stiftung gGmbH

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