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Hamburgs Landwirtschaft und Gartenbau gegenüber dem Klimawandel stärken – Phase 2 (HaLaGa – Phase 2)

Projekt

Klimawandel

Dieses Projekt leistet einen Beitrag zum Forschungsziel „Klimawandel“. Welche Förderer sind dazu aktiv? Welche Teilziele gibt es dazu? Schauen Sie nach:
Klimawandel


Förderkennzeichen: ZUW-2025-03899
Laufzeit: 01.01.2026 - 31.12.2026
Fördersumme: 325.780 Euro
Forschungszweck: Angewandte Forschung
Stichworte: Klimawandelanpassung, klimawandelbedingte Risiken, Klimarisikoanalyse, einzelbetriebliche Beratung, Landwirtschaft, Gartenbau

Der Klimawandel ist auch in Hamburg längst Realität: Hitze, Starkregen und andere Wetterextreme nehmen zu. Damit steigen die witterungsbedingten Risiken für landwirtschaftliche und gartenbauliche Betriebe. Ohne geeignete Vorsorgemaßnahmen sind die Betriebe diesen Risiken zunehmend ausgesetzt. Wie können sich die Betriebe besser darauf vorbereiten?
Bereits im Vorgängerprojekt „HaLaGa“ widmete sich das GERICS der Aufgabe, landwirtschaftliche und gartenbauliche Betriebe in ihrem Risikomanagement angesichts zunehmender witterungsbedingter Risiken zu unterstützen. Im Jahr 2025 hat das GERICS intensiv mit insgesamt sechs Betrieben zusammengearbeitet. Während regelmäßiger Vor-Ort-Besuche wurde gemeinsam ein Verfahren für eine Klima-Risiko-Analyse auf Betriebsebene entwickelt und angewendet. Zusammen mit jedem Betrieb wurde analysiert, wie sich witterungsbedingte Risiken gegenwärtig und zukünftig auf betriebliche Arbeitsprozesse und Produktionssysteme auswirken können. In Zusammenarbeit mit der Beratung der Landwirtschaftskammer Hamburg wurden für jeden Betrieb individuelle Lösungsansätze erarbeitet, die dazu beitragen können, die Folgen der Witterungsrisiken zu mindern.
Aus den Gesprächen mit den Betrieben und der Beratung entstand die Idee, einen „Betroffenheitscheck“ zu entwickeln. Dieser soll aufzeigen, wie wichtig es für die Betriebe ist, sich bereits heute im Rahmen ihres Risikomanagements mit witterungsbedingten Risiken auseinanderzusetzen. Aus der Zusammenarbeit mit der Landwirtschaftskammer Hamburg ist im Sommer 2025 ein erster Prototyp eines solchen „Betroffenheitschecks“ entstanden.
In dieser zweiten Projektphase wird die Arbeit als „HaLaGa2“ für ein weiteres Jahr fortgesetzt. Das GERICS wird zum einen den „Betroffenheitscheck“ fertigstellen und zum anderen die betriebsspezifische Klima-Risiko-Analyse so aufbereiten, dass sie praxistauglich in der Beratung eingesetzt werden kann. Gemeinsam mit der Beratung der Landwirtschaftskammer erarbeitet das GERICS zudem ein Konzept, wie die Beratung zum Umgang mit witterungsbedingten Risiken und zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels in die reguläre Beratungspraxis der Landwirtschaftskammer integriert werden kann.
Das GERICS wird die sechs Betriebe aus der ersten Projektphase weiterhin begleiten. Zusätzlich wird das erarbeitete Verfahren aus der ersten Phase mit zwei weiteren landwirtschaftlichen und gartenbaulichen Betrieben in Hamburg getestet.
Im Dezember 2026 wird die öffentliche Veranstaltung „Klimaschnack“ stattfinden.

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