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Modell- und Demonstrationsvorhaben Integrierter Pflanzenbau im Bereich Freilandgemüsebau, Modellregion Nordrhein-Westfalen (MuD IPB FG)

Projekt

Umwelt- und Ressourcenschutz

Dieses Projekt leistet einen Beitrag zum Forschungsziel 'Umwelt- und Ressourcenschutz'. Welche Förderer sind dazu aktiv? Welche Teilziele gibt es dazu? Schauen Sie nach:
Umwelt- und Ressourcenschutz


Förderkennzeichen: 2825ABS110
Laufzeit: 01.05.2026 - 30.04.2029
Fördersumme: 441.071 Euro
Forschungszweck: Angewandte Forschung
Stichworte: Bewässerung, Düngung, Gartenbau, Gemüsebau, Pflanzenschutz, Pflanzengesundheit, Präzise Landwirtschaft, Wissenstransfer/Vernetzung

Das Modell- und Demonstrationsvorhaben 'Integrierter Pflanzenbau im Freilandgemüsebau' in Nordrhein-Westfalen zielt auf die Entwicklung eines gesamtbetrieblichen, ökologisch und ökonomisch tragfähigen Anbausystems. Im Zentrum stehen die Optimierung der Fruchtfolge, die Steigerung der Stickstoffeffizienz und die Reduktion chemischer Pflanzenschutzmittel. Grundlage ist eine detaillierte Analyse von Standortbedingungen, Kulturphysiologie und betrieblicher Ausstattung. Das gesamtbetriebliche Stickstoffmanagement erfolgt mithilfe digitaler Werkzeuge wie dem N-Management-Tool und N-Expert, ergänzt durch Nmin-Proben, Gabenteilung und Zwischenfrüchte. Im Pflanzenschutz werden innovative Maßnahmen wie Spot- und Bandspritzverfahren, bildgestützte Hacktechnik sowie biologische und biotechnische Verfahren (z.¿B. Nützlinge, Pheromonfallen, Kulturschutznetze) potenziell eingesetzt. Prognosemodelle (ISIP, IPM Decisions), Wetterdaten-gestützte Apps und der H2OT-Spot-Manager NRW sollen bei der gezielten Anwendung und Risikobewertung unterstützen. Die Maßnahmen werden Betriebs-, Kultur- und Standort-bezogen ausgewählt, praxisnah erprobt und bei Bedarf angepasst. Zielkonflikte zwischen Ertragssicherung, Umweltauflagen und Marktanforderungen werden durch technische Innovationen und agronomisches Fachwissen adressiert. Die Landwirtschaftskammer NRW übernimmt die fachliche Betreuung und Beratung der Betriebe sowie die Organisation des Wissenstransfers über Hofseminare, Feldtage und digitale Formate. Die Ergebnisse sollen bundesweit übertragbar sein und zur Weiterentwicklung des integrierten Pflanzenbaus beitragen.

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