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Optimierung des Anbaus von Faserhanf in Deutschland und Uruguay

Projekt


Förderkennzeichen: JKI-PB-23-1371, 2224NR124X
Laufzeit: 01.01.2026 - 31.12.2028
Forschungszweck: Angewandte Forschung
Stichworte: Faserhanf, Phänotypisierung, Naturfasern, UAV, Saatzeit, Genotyp, Biodiversität

Das gemeinsame Ziel der unabhängig voneinander durchgeführten Projekte in Uruguay und Deutschland ist es, geeignete Genotypen für den Anbau in den jeweiligen klimatischen Regionen zu identifizieren und die Voraussetzungen für zukünftige Züchtungsprogramme zu schaffen. Darüber hinaus soll der Anbau optimiert werden, um stabile Erträge und Qualitäten garantieren zu können. Es sollen verschiedene Faserhanf-Akzessionen charakterisiert werden, um einen allgemeinen Überblick über das verfügbare genetische Material zu erhalten und um geeignete Akzessionen für den Anbau in Deutschland auszuwählen. Das zu prüfende Sortiment soll aus europäischen, uruguayischen und US-amerikanischen Genotypen zusammengestellt werden. Neben der klassischen Phänotypisierung sollen auch UAV-gestützte Sensorik, wie RGB-, Multispektral- und Thermalkameras, zum Einsatz kommen. Die gewonnenen Daten aus der Phänotypisierung können genutzt werden, um mögliche genetische Ressourcen für zukünftige züchterische Arbeiten identifizieren zu können. In Feldversuchen mit differenzierten Saatterminen sollen an zwei Standorten Wachstum und Entwicklung der Pflanzen sowie Ertragsbildung und Faserqualität untersucht werden. Wesentliche Parameter sind der Blattflächenindex, die Bestandeshöhe und das Entwicklungsstadium der Pflanzen. Durch die Differenzierung der Saattermine kann zudem die Frühsaat- sowie die Spätsaatverträglichkeit untersucht werden. Genotypische Effekte und Genotyp x Umwelt-Interaktionen sollen vegetationsbegleitend über boden- und UAV-gestützte Sensorik und Bonituren untersucht werden. Darüber hinaus sollen zu verschiedenen Terminen die einzelnen Faserfraktionen wie auch der THC-Gehalt analysiert werden. In engem Austausch werden ähnliche Versuche auch in Uruguay durchgeführt. Dadurch ist es möglich, einen Einblick in die Plastizität der Hanf-Phänotypen in verschiedenen geographischen Regionen und Klimaten zu erhalten.

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