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Experimentelle Grundlagen für neue landwirtschaftliche Kulturen zur Anpassung der Pflanzenproduktion an die Folgen des Klimawandels (ExpAKlim)

Projekt

Klimawandel

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Klimawandel


Förderkennzeichen: 2823ABS066
Laufzeit: 01.03.2026 - 28.02.2029
Fördersumme: 141.693 Euro
Forschungszweck: Angewandte Forschung

Der menschengemachte Klimawandel bedroht die Stabilität der Ökosysteme des Planeten, und damit auch die Stabilität der menschlichen Gesellschaft durch Verknappung von Wasser, Nahrungsmitteln und Lebensraum. Insbesondere die landwirtschaftliche Nahrungsmittelproduktion blickt einer ungewissen Zukunft entgegen. Modelle simulieren die Entwicklung und das Wachstum von Kulturarten im direkten Zusammenspiel mit den meteorologischen Bedingungen, den jeweiligen Standortgegebenheiten, der Verfügbarkeit von Wasser und Nährstoffen aus dem Boden und den Bewirtschaftungsstrategien der Landwirte. Auf diese Weise ist es möglich, die zu erwartenden Effekte von steigender Temperatur, CO2-Konzentration und Verdunstung, sowie sich verschiebender Niederschlagsmuster auf landwirtschaftliche Erträge abzubilden. Für die Beurteilung von Anpassungsmaßnahmen in der Pflanzenproduktion können Szenarien zur Auslotung von geeigneten Anpassungsstrategien definiert werden. Als eine zentrale Anpassungsmaßnahme wird die Integration neuer Kulturarten gesehen, die in wärmeren Gegenden bereits als Nahrungsmittelpflanzen angebaut werden, in Deutschland bislang aber nahezu unbekannt sind. Für diese Kulturarten fehlt nicht nur das pflanzenbauliche Wissen, sondern an auch die Beschreibung ihrer Physiologie, insbesondere der Trockenstressreaktion, in Modellen. Das Forschungsprojekt ExpAKlim nähert sich diesem Ziel in drei Schritten: (i) An drei Standorten in Deutschland werden die vier Kulturarten Buchweizen, Sorghum-Hirse, Kichererbse und Linse angebaut, um die Erfahrung mit der pflanzenbaulichen Bewirtschaftung zu verbessern, (ii) durch Zusatzbewässerung in unterschiedlichen Raten wird die Trockenstressreaktion dieser Arten detailliert beschrieben und (iii) durch eine intensive Beprobung werden Wachstum und Entwicklung der Kulturarten so dokumentiert, dass eine vollständige Parametrisierung für Modelle erreicht wird, die wiederum die Performanz dieser Kulturarten in Deutschland skalieren können.

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