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Sicherung der Qualität und Lebensmittelsicherheit von Speisefischen und Fischerzeugnissen durch Minimierung von Cyanotoxinen (Antitox)

Projekt


Förderkennzeichen: 281E114C23
Laufzeit: 01.09.2025 - 31.08.2028
Fördersumme: 188.325 Euro
Forschungszweck: Angewandte Forschung
Stichworte: Cyanobakterien, Speisefische, Fischerzeugnisse, Lebensmittelsicherheit, Toxinbildung

Manche der von den Cyanobakterien gebildeten Toxine stehen im Verdacht, den markant modrigen Fehlgeschmack – auch off-flavour genannt – einiger Speisefische hervorzurufen oder zumindest zu begünstigen. Um die Qualität und die Lebensmittelsicherheit für Speisefische und Fischerzeugnisse kontinuierlich gewährleisten zu können, müssen Daten zur Toxinbildung, zur Exposition der Fische sowie zur Auswirkung auf die Vermarktungsqualität erhoben und Minimierungsansätze entwickelt werden. Ziel des Antitox-Vorhabens ist, insbesondere den Transfer von Toxinen in Speisefischen zu evaluieren und so die Lebensmittelsicherheit zu verbessern. Der Transfer wird in Abhängigkeit von Art und Menge der Cyanobakterien und Mikroalgen sowie Krebstiere (Daphnien) nachvollzogen, die zur Fütterung verschiedener Fischarten und Wachstumsstadien der Fische herangezogen werden. Ein möglicher zu prüfender Minimierungsansatz ist die Verdrängung von cyanotoxin-bildenden Algen durch Applikation von nicht-toxinbildenden Algenarten (probiotischer Effekt)

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