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Diagnose und Charakterisierung von Listeria monocytogenes tierischen Ursprungs
Projekt
Förderkennzeichen: FLI-IBIZ-23-DA_2601
Laufzeit: 01.01.2026
- 31.12.2030
Forschungszweck: Angewandte Forschung
Stichworte: Tiergesundheit, Listeria monocytogenes, Diagnostics, WGS
Listeriose ist eine landesweite Infektion, die verschiedene Tierwirte in Deutschland befällt, zu wirtschaftlichen Verlusten führt und ein Problem für die öffentliche Gesundheit darstellt. Die jährliche Inzidenz der Listeriose bei Tieren in Deutschland stellt ein anhaltendes, aber vernachlässigtes Risiko für One Health dar. Trotzdem gibt es kein NRL für Listeriose bei Tieren. Daher sollte dieser bedeutende Erreger im landwirtschaftlichen Umfeld untersucht werden. Das aktuelle Projekt zielt darauf ab, Listeriose in Tierproben genau zu diagnostizieren, da es wichtig ist, Listeria-Arten, insbesondere L. monocytogenes und L. ivanovii, zu isolieren und zu identifizieren. Dies wird durch die Entnahme von Proben von tierischen Wirten und den Einsatz bakteriologischer und molekularer Verfahren zur Isolierung und Identifizierung von Listeria-Serogruppen erfolgen. Abschließend werden Antibiotika-Empfindlichkeitstests und WGS durchgeführt, um die Resistenzentwicklung und Virulenzfaktoren zu verstehen, die Infektionsquellen zurückzuverfolgen und die Genomprofile mit Isolaten aus Menschen und Lebensmitteln zu vergleichen.
Abschnittsübersicht
Fachgebiete
- Tiergesundheit
Rahmenprogramm
Förderprogramm
Ausführende Einrichtung
FLI - Institut für bakterielle Infektionen und Zoonosen (FLI-IBIZ)