3D Tomographie von Zuckerrüben in natürlichem Boden mit MRI/PET

Beschreibung:

MRI/PET von Zuckerrüben

3D Tomographie von Zuckerrüben in natürlichem Boden mit MRI/PET



Biotische und abiotische Stressfaktoren können die ober- und unterirdischen Pflanzenteile schädigen und dadurch den Ertrag bei der Zuckerrübenernte senken. Da die ertragsrelevanten Organe der Zuckerrübenpflanze unterirdisch sind kann ihr Zustand mit bloßem Auge nicht erfasst werden. Bildgebende, nicht-invasive Methoden zur Erfassung des Rübenkörpers während der gesamten Vegetationsphase können daher wichtige Daten für die Pflanzenentwicklung liefern. Die aus medizinischen Anwendungen bekannte Magnetresonanzbildgebung (Magnetic resonance imaging, MRI) ermöglicht hierbei den Zustand und die zeitliche Entwicklung der dreidimensionalen Architektur und Biomasse der Rübe und des Wurzelapparates zu untersuchen und zudem in Verbindung mit Positronen-Emissions-Tomographie (PET) eine Verfolgung der Stoffflüsse innerhalb des Pflanzenkörpers. Die durch Applikation dieser Methoden ermöglichte Phänotypisierung der unterirdischen Organe der Rübenpflanzen wird im Rahmen des Teilprojektes ZA3 in CROP.SENSe.net genutzt, um bei der Züchtung von Rüben wichtige Informationen über den aktuellen Zustand der Pflanzen zu erhalten. Speziell sollen hierbei die Auswirkungen von abiotischem Stress auf die Entwicklung von unterschiedlichen Zuckerrübengenotypen (Material der Kooperationspartner in Verbund Z) untersucht werden.

Ausführendes Institut:

Institut Pflanzenwissenschaften (IBG-2) Details von Institut Pflanzenwissenschaften

Übergeordnete Institution:

Forschungszentrum Jülich (FZJ) Details von (FZJ) (Nordrhein-Westfalen)

Laufzeit:

01. 04. 2010 - 31. 12. 2014

Verbundprojekt:

Kompetenznetzwerk CROP.SENSe.net Details von Kompetenznetzwerk CROP.SENSe.net

Förderprogramm:

Fachgebiet:

  • Pflanzenzüchtung

Forschungszweck:

Grundlagenforschung

Förderer:

Träger:

Weitere Informationen:

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