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Partizipative Entwicklung von Qualitätstomaten für den nachhaltigen regionalen Anbau (PETRAq+n)
Projekt
Förderkennzeichen: 11-76251-99-31/16, ZN3255
Laufzeit: 01.01.2017
- 31.12.2019
Fördersumme: 780.000 Euro
Forschungszweck: Angewandte Forschung
Mit dem Vorhaben sollen die wissenschaftlichen Grundlagen für die Züchtung qualitativ verbesserter und optimal angepasster Tomaten für den nachhaltigen regionalen und urbanen Anbau geschaffen werden. Wesentliche Schritte des Vorhabens werden in Betrieben des Ökologischen Landbaus durchgeführt.
Die Entwicklung von Tomatensorten, welche für den nachhaltigen, regionalen und urbanen Anbau optimal geeignet sind, ist Ziel dieses Projektes. Dabei liegt der verbesserte Geschmack der Tomate im Fokus.
Im PETRA-Projekt werden Kreuzungsnachkommen aus der ökologischen Pflanzenzüchtung hinsichtlich ihres Geschmacks und ihrer Anbauwürdigkeit getestet – in Göttingen unter extensiv ökologischen, Bedingungen und in Osnabrück in einem intensiven Anbausystem. Außerdem werden für die Früchte beider Standorte Aromastoffprofile erstellt und weitere Qualitätsparameter analysiert. Hierbei steht der unterschiedliche Einfluss der Umwelten auf den Tomatengeschmack im Vordergrund. Im Rahmen des Projekts wird auch an der Verbesserung der Züchtung auf den Geschmack gearbeitet. Anschließend folgt die Selektion der Genotypen mit den am besten abgestimmten Eigenschaften, welche sich aus den sensorischen Tests, Laboranalysen sowie aus der Verbraucherbefragung ergeben haben. Da sich die Ansprüche der Konsumenten an Lebensmittel stetig ändern und das Bewusstsein für Qualität kontinuierlich wächst, beinhaltet ein weiteres Arbeitspaket die Erarbeitung dieser Verbraucherpräferenzen beim Tomatenkauf.
Abschnittsübersicht
Fachgebiete
- Pflanzenzüchtung
- Gemüsebau
- Ernährungsverhalten
- Ökologischer Landbau