Wir verwenden Cookies, um Ihnen die optimale Nutzung unserer Webseite zu ermöglichen. Es werden für den Betrieb der Seite nur notwendige Cookies gesetzt. Details in unserer Datenschutzerklärung.
Einfluss von Umweltabkommen auf die GAP (MEACAP)
Projekt
Förderkennzeichen: FAL-LR-02-1503
Laufzeit: 01.04.2004
- 31.03.2007
Forschungszweck: Angewandte Forschung
Maßnahmen zur Reduzierung der Treibhausgasemissionen in der Landwirtschaft sind vergleichsweie teuer, sind teils nur schwer statistisch zu erfassen und werden oft nur als Nebeneffekt anderer Umweltmaßnahmen erreicht. Ziele des Kyotoprotokolls sollten daher verstärkt sektorübergreifend verfolgt werden. Dies gilt auch für den Ausbau der energetischen Biomassenutzung, der durch die Energiepolitik ausreichend gefördert wird. Die EU-Agrarpolitik sollte keinen Schwerpunkt auf Kyoto-Ziele setzen, aber Prozesse sinnvoll begleiten, z.B. Cross-Compliance-Standards für Biomasseproduktion festlegen.
Ziele der Biodiversitätskonvention sollten innerhalb der EU-Agrarpolitik dagegen verstärkt integriert werden, da der Agrarsektor großen Einfluss auf die Flächennutzung hat. Ansatzpunkte bieten die Weiterentwicklung von Cross Compliance, Agrarumweltmaßnahmen, Ausgleichszulage, und die Förderung des Natura2000-Netzwerks aus Mitteln der 2. Säule. Im Falle einer Abschaffung der bisherigen Flächenstillegungsregelung sollte über einen Nachweis ökologische Ausgleichsflächen (ähnlich wie in der Schweiz) nachgedacht werden.
Abschnittsübersicht
Fachgebiete
- Agrarpolitik
- Klimawandel