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BONUS Project INSPIRE: Integration räumlicher Verbreitungsprozesse in die Ökosystemmodelle zur nachhaltigen Nutzung von Fischbeständen
Projekt
Förderkennzeichen: TI-OF-08-94
Laufzeit: 01.02.2014
- 31.01.2018
Fördersumme: 3.600.000 Euro
Forschungszweck: Angewandte Forschung
Das Ziel von INSPIRE ist die substantielle Verbesserung des Kenntnisstandes zur nachhaltigen Nutzung kommerzieller Fischarten in der Ostsee. Die Nutzarten Hering, Sprotte, Dorsch und Flunder sind zugleich wichtige ökologische Schlüsselarten. Gegenwärtige Verständnislücken betreffen die Verbreitungsmechanismen unterschiedlicher Lebensstadien der Fischarten; der Einfluss von Klimaänderung und Fischerei auf die Struktur und Funktion des Ökosystems und die Wahrnehmung dieser Stressoren in analytischen Verfahren zur Bestandsstärke der genannten Zielarten. Die grundlegenden Fragestellungen von INSPIRE sind: 1. Welche Habitat Parameter charakterisieren die räumliche Verteilung von Dorsch, Hering, Sprotte & Flunder? 2. In welchem Ausmaß beeinflussen Fischereidruck und natürliche Mortalität die lokale und regionale Verteilung der Nutzfische? 3. Welche Faktoren bestimmen Habitatkonnektivität & Migration der Fischarten/Populationen? 4. Inwiefern beeinflussen Populationsstrukturen die Ergebnisse der Bestandsanalyse? Der generelle Ansatz von INSPIRE zielt auf das Verstehen der Prozesse, welche die räumlich heterogene Nutzung mariner Habitate bewirken. INSPIRE wird neue Daten und operationelle Modelle generieren, welche zukünftig bessere Prognosen über die räumliche Verteilung von Fischbeständen zulassen.
Abschnittsübersicht
Fachgebiete
- Seefischerei
- Klimawandel
Rahmenprogramm
Förderprogramm
Ausführende Einrichtung
Mitwirkende Einrichtungen
- Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel (GEOMAR)
- Institut für Ostseefischerei (TI-OFS)
- Institut für Hydrobiologie und Fischereiwissenschaft (IHF)
- Schwedische Universität für Agrarwissenschaften (SLU)
- Institut for Akvatiske Ressourcer
- Institut für Lebensmittelsicherheit, Tiergesundheit und Umwelt (BIOR)
- Forschungsinstitut für Nationale Seefischerei (MIR)
- Finnisches Wild- und Fischereiforschungsinstitut (FGFRI)