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Verwertungsalternativen für Mähgut aus Straßenbegleitgrün - Machbarkeitsstudie
Projekt
Förderkennzeichen: G2/N/21/05
Laufzeit: 01.11.2021
- 31.10.2022
Fördersumme: 94.986 Euro
Forschungszweck: Angewandte Forschung
Im Zuge des Gesamtgesellschaftlichen Artenschutzgesetzes hat sich die bayerische Straßenbauverwaltung verpflichtet, ihre Flächen biodiversitätsfördernd zu bewirtschaften. Die bisher praktizierten Mulchschnitte stehen diesem Ziel entgegen. Stattdessen sollte das Mähgut abgeräumt werden, was zur Abmagerung der Straßenbegleitflächen führt und einer erhöhten Artenvielfalt zuträglich ist. Dabei fallen große Mengen Mähgut an, die stofflich (vgl. Bioökonomiestrategie Bayern), energetisch oder durch die Herstellung von bodenverbessernden Substraten verwertet werden können. Duch einen erhöhten logistischen und personellen Aufwand, sowie Verunreinigungen und Schadstoffbelastungen am Straßenseitenraum scheint die Verwertung in der Praxis allerdings erschwert. Vor diesem Hintergrund gilt es anhand verschiedener Mähgut-Chargen (z.B. straßennah und -fern; hohes und niedriges Verkehrsaufkommen; hohe und niedrige Niederschlagsmengen) praxisgerechte Verwertungsempfehlungen zu erarbeiten. Dabei werden ökonomische und ökologische Faktoren und Fragen des Klimaschutzes bewertet sowie rechtliche Hürden identifiziert. Besonders wichtig ist der Einbezug beteiligter Akteure und deren Erfahrungen innerhalb bereits praktizierter Verwertungspfade.
Abschnittsübersicht
Fachgebiete
- Agrarökologie
- Landschaftsplanung