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Entwicklung von leistungsstarken, gesunden Hopfen mit hohen Alphasäuregehalten und besonderer Eignung für den Anbau im Elbe-Saale-Gebiet (Elbe-Saale Hopfen)

Projekt

Produktionsverfahren

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Produktionsverfahren


Förderkennzeichen: 31/596, 5681
Laufzeit: 01.01.2016 - 31.12.2019
Forschungszweck: Angewandte Forschung

'Das Elbe-Saale-Hopfenanbaugebiet ist derzeit das zweitgrößte Hopfenanbaugebiet in Deutschland. Dabei dominieren Bitter- und Hochalphasorten den Anbau. Seit etwa 20 Jahren wird auf über 50 % der Fläche die Hüller Hochalphasorte Hallertauer Magnum angebaut, die jedoch vom Ertrag und Alphasäureertrag her im Vergleich zu der sehr viel leistungsfähigeren Hüller Zuchtsorte Herkules nicht mehr konkurrenzfähig ist. Die Etablierung von Herkules, die in der Hallertau die vorherrschende Anbaubedeutung hat, in bestehenden Hopfenanlagen im Elbe-Saale-Gebiet ist jedoch wegen der hohen Stockfäule-Anfälligkeit dieser Sorten sehr problematisch und riskant. Ziel dieses Forschungsvorhabens ist es daher, neue leistungsfähige und robuste Hopfenzuchtstämme zu züchten und zu testen, die durch ihre hohen Alphasäuregehalte und ihre breiten Widerstandsfähigkeiten, insbesondere gegenüber Stockfäuleerreger, unter den speziellen Bedingungen des Anbaugebietes Elbe-Saale produziert werden können. Dadurch sollen konkurrenzfähige neue Sorten zur Zulassung gebracht werden, die die Wettbewerbsfähigkeit der Elbe-Saale-Hopfenbauregion auf dem Weltmarkt langfristig sichern. Die Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL) wird dazu gezielte Kreuzungen mit Hüller Zuchtmaterial durchführen, um neue standort-angepasste und brautechnisch interessante Hoch-Alphahopfen zu schaffen. Darüber hinaus werden in gezielten Anbautestungen bei Pflanzern im Elbe-Saale-Gebiet bereits vorhandene Zuchtlinien der LfL auf ihre Anbaueignung hin geprüft werden. Bei diesen Anbauprüfungen wird die LfL von der Thüringischen Landesanstalt für Landwirtschaft unterstützt.

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