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Deutsches Pflanzen Phänotypisierungs Netzwerk - Teilprojekt C (DPPN)
Projekt
Förderkennzeichen: 031A053C
Laufzeit: 01.10.2012
- 31.12.2018
Fördersumme: 6.144.529 Euro
Forschungszweck: Experimentelle Forschung
Stichworte: Phänotypisierung, Standardisierung, Identifizierung und Nutzung von Gen-Funktions-Beziehungen
Ziel des Deutschen Pflanzen Phänotypisierungsnetzwerks (DPPN) ist die Entwicklung neuer Konzepte und Technologien zur Phänotypisierung einheitlicher Phänotypisierungsstandards, einer leistungsfähigen Infrastruktur eines geprüften und robusten Portfolios an Phänotypisierungsansätzen bei den einzelnen Partnern, um die deutsche und internationale Wissenschaft zu unterstützen. Die Anwendungsmöglichkeiten reichen von der Identifizierung von Gen-Funktions-Beziehungen in der Grundlagenforschung bis zur Unterstützung angewandter Pflanzenzüchtung. DPPN verfolgt dabei die quantitative Erfassung von Struktur- und Funktionsbeziehungen von Pflanzen in Abhängigkeit von der Entwicklung und Umwelt. Der Zusammenhang zwischen den Genen, der Umwelt und dem Phänotypen einer Pflanze bestimmt die Struktur, Funktion und effiziente Ausnutzung von Ressourcen dieser Pflanze. Diese Beziehung ist essentiell, um zukünftige Herausforderungen in Bezug auf Nahrungsversorgung, pflanzliche Ressourcen und Materialien, Klima und Energieversorgung zu bewältigen. Eine Integration von Pflanzenprozessen von der molekularen Ebene bis zu den Freilandanwendungen ist notwendig, um eine nachhaltige Pflanzenproduktion mit erhöhter Effizienz in Bezug auf die Ausnutzung von Land, Wasser und Nährstoffen aufzubauen. Während molekulare und genetische Methoden erhebliche Fortschritte in den letzten Jahren erfahren hatten, wurde die quantitative Analyse des Phänotypen zum limitierenden Faktor. DPPN schließt diese Lücke.
Abschnittsübersicht
Fachgebiete
- Pflanzenzüchtung
- Pflanzenernährung
- Ressourcenmanagement
- Klimawandel
- Informatik
Rahmenprogramm
Förderprogramm
Ausführende Einrichtung
Helmholtz Zentrum München, GmbH Deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt (GSF)