Wir verwenden Cookies, um Ihnen die optimale Nutzung unserer Webseite zu ermöglichen. Es werden für den Betrieb der Seite nur notwendige Cookies gesetzt. Details in unserer Datenschutzerklärung.
Antagonisten der Geninaktivierung
Projekt
Förderkennzeichen: keine Angaben
Laufzeit: 01.10.2005
- 30.09.2007
Forschungszweck: Angewandte Forschung
Die RNA-induzierte transkriptionelle Geninaktivierung (RNA-directed transcriptonal gene silencing), die spezifische Repression durch doppelsträngige RNA mit Sequenzhomologie zum Genpromotor, wird als neuer epigenetischer Mechanismus bei Pflanzen intensiv erforscht. Die Suche nach Mutationen, die auf die Geninaktivierung einwirken, hat sich dabei als besonders effektiv erwiesen. Die meisten bekannten Mutationen heben die Geninaktivierung auf, die betroffenen Faktoren fördern also die Geninaktivierung. Ihnen sollte eine ähnliche Vielfalt an Antagonisten entgegenwirken. Bisher kennt man aber nur eine Mutation, die eine Verstärkung der RNA-induzierten transkriptionellen Geninaktivierung bewirkt. Weitere sollen in einem neuen Ansatz unter Anwendung eines konditionell negativ-selektierbaren Markes in Arabidopsis thaliana isoliert werden. Die so identifizierten Faktoren könnten für die Verbesserung der Transgen-Expression in Pflanzen Anwendung finden.
Abschnittsübersicht
Fachgebiete
- Pflanzenzüchtung
- Biotechnologie
Förderprogramm
Ausführende Einrichtung
Leibniz-Institut für Pflanzengenetik und Kulturpflanzenforschung (IPK)