Wir verwenden Cookies, um Ihnen die optimale Nutzung unserer Webseite zu ermöglichen. Es werden für den Betrieb der Seite nur notwendige Cookies gesetzt. Details in unserer Datenschutzerklärung.
Einfluss von Biomasse, Nutzungsintensität und Produktivität auf die floristische und mikrobielle Diversität in Grünland-Ökosystemen (Langzeitversuch zur Ermittlung von Biomasseeffekten auf die Artendiversität)
Projekt
Förderkennzeichen: ZALF-385
Laufzeit: 01.01.2009
- 31.12.2018
Forschungszweck: Angewandte Forschung
Stichworte: Biomasse; Mikrobielle Biomasse; Nährstoff; Biodiversität; Düngung
Die naturschutzfachlich wichtige Maßnahme des verzögerten Nutzungsbeginns zielt in erster Linie auf den Schutz der Wiesenbrüter in nicht zu wüchsigen Beständen ab. Bei verzögerter Nutzung gilt es zu beachten, dass die selteneren, oft konkurrenzschwachen Pflanzenarten Nachteile erleiden, wenn die Bestände zu dicht werden. Eine Spätnutzung bei hohem Ertragspotenzial verschärft die negativen Auswirkungen auf die botanische Artenvielfalt und die landwirtschaftliche Verwertbarkeit der Pflanzenbestände. Hauptanliegen des Projektes ist es, die Grenzen der Tolerierbarkeit von Spätnutzung hinsichtlich der Artenvielfalt in Abhängigkeit von der Ertragsleistung zu untersuchen. Dabei werden in zweiortigen Parzellenversuchen (Paulinenaue und Dedelow) mit jeweils vierfacher verschiedene Nutzungszeitpunkte, Ertragsleistungen und Futterqualitäten bei verschiedenen extensiven Düngungsstufen in Zusammenhang mit der Artendiversität untersucht.
Abschnittsübersicht
Fachgebiete
- Pflanzenernährung
- Grünland
- Agrarökologie