Wir verwenden Cookies, um Ihnen die optimale Nutzung unserer Webseite zu ermöglichen. Es werden für den Betrieb der Seite nur notwendige Cookies gesetzt. Details in unserer Datenschutzerklärung.
Hochdurchsatz-Phänotypisierung von Ertragsparametern und Mehlltaubefall bei Weinreben (PHENOvines) - Teilprojekt A: Phänotypisierung in Rebbeständen
Projekt
Förderkennzeichen: 0315968A
Laufzeit: 01.11.2011
- 31.12.2014
Fördersumme: 316.449 Euro
Forschungszweck: Angewandte Forschung
In Deutschland werden Weinreben auf 1% der landwirtschaftlichen Fläche angebaut. Auf dieser Fläche werden jedoch etwa ein Drittel aller Fungiziden appliziert. Die Reduktion dieser Aufwendungen ist für einen nachhaltigen Weinbau erforderlich und kann besonders durch den Anbau von pilzresistenten Rebsorten erreicht werden. Ihre Entwicklung ist jedoch mit mehr als 20 Jahren sehr zeitaufwändig, kann aber durch die Anwendung von markergestützter Selektion (MAS) erheblich beschleunigt werden. Dazu ist die Etablierung einer Hochdurchsatz (HT) Phänotypisierung erforderlich. In einem interdisziplinären Ansatz erfolgt daher die Entwicklung dieser Werkzeuge für die Rebenzüchtung. An einer Kartierungspopulation und anhand verschiedener Sorten erfolgt das Training des Phänotypisierungssystems auf die Merkmale Ertrag (Beerengröße, Beeren pro Traube, Trauben pro Trieb) und Mehltauresistenz. Für die Phänotypisierung wird ein Roboter für ein Kamera-System konstruiert. Dieser soll autonom auf Basis von GPS-Koordinaten durch den Weinberg navigieren, um die Ertragssituation und die Pflanzengesundheit zu überwachen. Die Anwendungen hinsichtlich der Ertragsparameter erfolgen in den Weinbergen einer Genossenschaft und im Genbanksortiment des JKI Geilweilerhof. Auf mittlere Sicht erfolgt die HT-Phänotypisierung mehrmals im Jahr, um die Dynamik des Schaderregerbefalls zu erfassen.
Abschnittsübersicht
Fachgebiete
- Pflanzenschutz
- Landtechnik Pflanzenproduktion
- Weinbau