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Nicht-lineare Analyse von Daten des Umweltmonitorings (3.2.4)
Projekt
Förderkennzeichen: ZALF-1106
Laufzeit: 01.05.2008
- 31.12.2012
Forschungszweck: Grundlagenforschung
Wissenschaftliche Arbeiten zum Wasser- und Stoffhaushalt beruhten bisher überwiegend auf der kleinskaligen Untersuchung einzelner Prozesse, deren Ergebnisse in mathematischen Modelle zusammengefasst wurden, um das komplexe Zusammenspiel biotischer und abiotischer Prozesse auf größeren Raum- und Zeitskalen zu beschreiben. Inzwischen liegen dazu allerdings große Datensätze aus Forschungsprojekten und aus dem behördlichen Umweltmonitoring vor, die die Verwendung innovativer Verfahren der Systemanalyse ermöglichen. Zu diesen Verfahren gehören beispielsweise moderne Methoden der nichtlinearen Statistik, der Zeitreihenanalyse, und Verfahren aus der Theorie dynamischer Systeme. Ziel der Anwendung dieser Verfahren ist es, auf der Landschaftsskala die vorherrschenden Prozesse zu identifizieren, zwischen den Effekten anthropogener Stressoren, der natürlichen Variabilität und des Klimawandels zu unterscheiden, niederfrequente Trends zu bestimmen, und Verfahren zur Klassifizierung des Verhaltens von hydrologischen und biogeochemischen Systemen zu entwickeln. Die Ergebnisse sollen zu einem besseren Verständnis und Management hydrologischer Systeme, zur Verbesserung von numerischen Modellen des Wasser- und Stofftransports, und zu einer fundierten Risikoabschätzung beitragen.
Abschnittsübersicht
Fachgebiete
- Agrarökologie
- Klimawandel