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Molekulare Charakterisierung genetischer Ressourcen der Kartoffel auf abiotische Stresstoleranz bzw. assoziierte Merkmale (Assoziationskartierung bei Kartoffeln)
Projekt
Förderkennzeichen: JKI-RS-08-3363
Laufzeit: 01.05.2007
- 31.12.2009
Forschungszweck: Grundlagenforschung
Trockenstress induziert - wie andere abiotische Stressfaktoren - Änderungen im Metabolismus der Pflanze in Abhängigkeit von Zeitpunkt, Dauer und Intensität der Stressphase. So werden z. B. in den Blättern unter Einwirkung von Stress verschiedene Substanzen akkumuliert, die als Indikatoren für Trockentoleranz dienen können.
Im Institut für abiotische Stresstoleranz erfolgt zurzeit die Evaluierung einiger dieser Merkmale unter kontrollierten Bedingungen (Rain-out-Shelter, in vitro). Die Erfassung relevanter Indikatoren ist eine Voraussetzung für Assoziationsstudien an einem größeren Sortiment genetischer Ressourcen der Kartoffel.
Während die am häufigsten verwendete Methode zur Identifizierung von molekularen Markern oder Genen, die Spaltungsanalyse, auf segregierende Populationen aus Kreuzungen zwischen zwei unterschiedlichen Genotypen zurückgreift, erlaubt die Methode der Assoziationskartierung die Nutzung von bestehender Biodiversität (aktuelle Sorten, 'alte' Sorten, Landrassen) für die Marker- oder Gensuche, ohne dass hierfür neue segregierende Populationen entwickelt werden müssen.
Das Ziel dieses Projektes ist die Etablierung grundlegender Methoden und Techniken, die die Entwicklung molekularer Marker für die Trockentoleranz bei Kartoffeln durch die Nutzung der Assoziationskartierung mit Hilfe von Kandidatengenen aus Sequenzdatenbanken ermöglichen.
Abschnittsübersicht
Fachgebiete
- Pflanzenbau
- Pflanzenzüchtung