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Förderung widerstandsfähiger Bienenpopulationen auf landwirtschaftlichen Betrieben durch extensive Bienenhaltung als Motor für ein insektenfreundliches Biodiversitätsmanagement (Förderung widerstandsfähiger Bienenpopulationen)
Projekt
Förderkennzeichen: 2819NA109
Laufzeit: 01.11.2021
- 31.10.2024
Fördersumme: 105.921 Euro
Forschungszweck: Angewandte Forschung
Stichworte: Bienen, bees, Haltungsverfahren/Haltungstechnik, husbandry techniques, Stallklima, stable climate, Umwelt- und Naturschutz, environment and nature protection, Wildpflanzen, wild plants , Ökologischer Landbau, organic farming
Wir wollen ein bestäuberfreundliches Biodiversitätsmanagement auf landwirtschaftlichen Betrieben erreichen, das Genom der wilden Honigbiene als Grundlage einer ökologischen Bienenzüchtung erhalten und dazu beitragen, die Bestäubung landwirtschaftlicher und gartenbaulicher Nutzpflanzenbestände sicherzustellen. Dafür holen wir die Bienen zurück auf die Höfe und schaffen niederschwellige Angebote für die Bienenhaltung, die von Betrieben ohne großen Aufwand umgesetzt werden und dennoch den Aufbau widerstandsfähiger Honigbienenpopulationen erreichen können. Dies soll ermöglicht werden mit extensiven Haltungssystemen, in denen die Gesundheit der Bienenvölker lediglich durch minimale Eingriffe sichergestellt wird. Es werden daher Bedingungen geschaffen, in denen die Bienenvölker sich ohne nennenswerte Manipulation oder Maximierung des Honigertrages entwickeln können. Zusätzlich sollen Nisthölen für Honigbienen zur artgerechten Bienenerhaltung eingesetzt und untersucht werden, insbesondere auf die Frage, ob durch diese Haltungsform die Anpassung der Honigbienen an Klima und Standort unterstützen lassen. Unsere Hypothese ist, dass durch die eigene Bienenhaltung auf den Betrieben das Interesse an einem bestäuberfreundlichen Biodiversitätsmanagement steigt. Umgekehrt gewährleisten die Bienen die Bestäubung der darauf angewiesenen Nutzpflanzen.
Abschnittsübersicht
Fachgebiete
- Bienenhaltung und -gesundheit
- Genetische Ressourcen
- Ökologischer Landbau