Wir verwenden Cookies, um Ihnen die optimale Nutzung unserer Webseite zu ermöglichen. Es werden für den Betrieb der Seite nur notwendige Cookies gesetzt. Details in unserer Datenschutzerklärung.
Innovativer Herdenschutz (InnoHerd)
Projekt
Förderkennzeichen: EIP-Agri-2022-Ni-LPTTH
Laufzeit: 01.01.2022
- 31.12.2024
Fördersumme: 295.536 Euro
Forschungszweck: Angewandte Forschung
Stichworte: Landwirtschaftliche Praxis/Tätigkeit, Tierhaltung
Im Jahr 2020 gab es in Niedersachsen 180.000 Schafe. Das sind zehn Prozent des deutschen Bestandes. Schafe übernehmen wichtige Aufgaben in der Landschaftspflege, zum Beispiel für den Erhalt der Heidelandschaften und im Deichschutz. Dabei sind sie besonders gefährdet. Sie waren 40 Prozent der Wolfsangriffe in Deutschland ausgesetzt. Es wurden 1.400 Schafe verletzt oder getötet. Der Bedarf an Schutzmaßnahmen ist in Niedersachsen deshalb besonders hoch. In Niedersachsen werden Schafe mit Zäunen und Hunden geschützt. In anderen Regionen, zum Beispiel in Südafrika, werden Schafe auch mit Halsbändern ausgestattet, die Raubtierangriffe verhindern sollen. Nach dem Vorbild dieser Halsbänder entwickeln Schäfer und ein Unternehmen, das auf Elektronik- und Softwarelösungen spezialisiert ist, ein eigenes Modell. Sensoren im Halsband sollen über das Bewegungsmuster der Schafe einen Angriff erkennen können und Signale aussenden, die den Wolfsangriff stoppen. Gleichzeitig sollen auch Schäferin oder Schäfer per Smartphone über den Vorfall informiert werden. Die Halsbänder werden von zwei Schäfereien im Wendland und im Raum Cuxhaven getestet. Beide waren schon mit Wolfsangriffen konfrontiert.
Abschnittsübersicht
Fachgebiete
- Tierhaltung
- Tiergesundheit
- Spezielle Tierarten