Wir verwenden Cookies, um Ihnen die optimale Nutzung unserer Webseite zu ermöglichen. Es werden für den Betrieb der Seite nur notwendige Cookies gesetzt. Details in unserer Datenschutzerklärung.
Verbundprojekt: Brassica Wildarten als neue genetische Ressource für die Rapszüchtung - Teilprojekt 2
Projekt
Förderkennzeichen: 2814302307
Laufzeit: 01.11.2007
- 31.01.2011
Fördersumme: 178.004 Euro
Forschungszweck: Experimentelle Forschung
Raps ist in der Evolution durch eine spontane Hybridisierung zwischen Rübsen und Kohl entstanden. Entsprechend können in der Züchtung durch Kreuzung von Rübsen und Kohl neue 'resynthetisierte' Rapsformen hergestellt werden. Bisher wurden dabei als Kohleltern Gemüseformen verwendet. Es gibt aber auch mehrere wilde Kohlarten, die durch dieses Projekt als genetischen Ressourcen erstmals für die Rapszüchtung verfügbar gemacht wurden. Mit Hilfe molekularer Marker (AFLP) konnte gezeigt werden, dass die neu erstellten Resynthesen eine genetische Diversität repräsentieren, die weder im weltweit verfügbaren Zuchtmaterial, noch in den bisher bekannten Resynthesen vorhanden ist. Dieses Material wurde an 9 Standorten in Deutschland, Frankreich und England getestet. Die neuen Resynthesen haben eine geringe Winterhärte und einen niedrigen Ölgehalt. In Kreuzungen mit angepasstem Zuchtmaterial zeigen sie aber eine Leistung, die nur wenig unter den besten aktuellen Hybridsorten liegt. Daher sind sie als sehr wertvolle Quelle für die Erweiterung der genetischen Diversität in der Rapszüchtung anzusehen.
Abschnittsübersicht
Fachgebiete
- Pflanzenzüchtung