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Verbundprojekt: Entwicklung von Kryotechniken für die Zucht von Honigbienen – Teilprojekt 2
Projekt
Förderkennzeichen: 2813500508
Laufzeit: 01.03.2009
- 31.03.2012
Fördersumme: 197.513 Euro
Forschungszweck: Experimentelle Forschung
Die große Biodiversität der Honigbiene ist massiv durch unkontrollierte Einkreuzungen bedroht. Von 2009 bis 2013 haben das Länderinstitut für Bienenkunde und die Mainzer AMP-Lab GmbH deshalb Methoden zur Gefrierlagerung von Drohnensperma erarbeitet. Zunächst wurden dabei Verfahren zur schnellen Bewertung der Samenqualität entwickelt, die dann für die Entwicklung eines Kryoprotokolls eingesetzt wurden. Dieses verwendet als neuen Ansatz den Zusatz des Gefrierschutzmittels durch Dialyse, was die Erhaltung der nativen Bündelung der Bienenspermien ermöglicht. Fruchtbarkeit und Langlebigkeit mit solchem Sperma besamter Königinnen konnten so erheblich gesteigert werden. Außerdem wurde ein Verfahren zur Entfernung des Gefrierschutzmittels nach dem Auftauen geschaffen, so dass der Kontakt von Spermien und Königin mit möglicherweise toxischen Chemikalien minimiert wird. Das Projekt führte zu zwei Patenteinreichungen und sechs Zeitschriftenbeiträgen. Mehrere Produkte wurden durch den Industriepartner entwickelt und werden bereits angeboten. Eine Nutzung im Rahmen der Schaffung einer 'Kryoreserve Biene' ist angedacht.
Abschnittsübersicht
Fachgebiete
- Bienenhaltung und -gesundheit
- Genetische Ressourcen