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Biokohle - Effiziente und ökologische Nutzung von Biokohle aus verschiedengradig carbonisierter Restbiomasse zur Bodenverbesserung in der Landwirtschaft
Projekt
Förderkennzeichen: 110
Laufzeit: 01.01.2010
- 31.03.2014
Forschungszweck: Angewandte Forschung
Forschungsansatz
Das Einbringen definierter Carbonisierungsprodukte (Biokohle) aus Pyrolyse und Hydrothermaler Carbonisierung (HTC) wird als Technik zur Verbesserung landwirtschaftlicher Böden erprobt. Das Projekt umfasst 3-jährige Gefäß- und Feldversuche mit Biokohlen aus Gärresten (hauptsächlich Mais, daneben Gras- und Getreidesilage). Beim pyrolytischen Weg dient neben Gärrest auch Landschaftspflegematerial als Verkohlungssubstrat, wobei die These der speziellen Wirkung von Biokohle aus hochporigen Ausgangssubstraten geprüft werden soll.
Hauptziele
Durch den Vergleich verschiedener Biokohlen mit unterschiedlichen physikalisch-chemischen Eigenschaften sollen Zusammenhänge zwischen Biokohlevarianten und ihrem Beitrag zum Nährstoffhaushalt und Pflanzenertrag sowie zur Ökologie geklärt werden. So wird das Eigenschaftsprofil von 5 Biokohlen einschließlich Oberfläche, Porosität sowie prozesstechnischer Größen dem Anwendungserfolg gegenübergestellt. Aus der Erfolgsbilanz der Biokohlevarianten, ihrer ökologischen Potentiale und der praxisnahen Erprobung sollen Mindeststandards für Biokohlen, z.B. hinsichtlich des Inkohlungsgrades, und Anwenderoptionen für die Landwirtschaft wie auch Biokohleproduktion abgeleitet werden.
Abschnittsübersicht
Fachgebiete
- Bodenkunde
- Klimawandel