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Verbundprojekt: Entwicklung eines Extremwettermonitorings- und Risikoabschätzungssystems zur Bereitstellung von Entscheidungshilfen im Extremwettermanagement der Landwirtschaft. Teilprojekt 1 (EMRA)

Projekt


Förderkennzeichen: JKI-SF-08-1208, 2815707715
Laufzeit: 01.02.2017 - 31.01.2020
Fördersumme: 456.854 Euro
Forschungszweck: Angewandte Forschung
Stichworte: Digitalisierung

Ziel des vorliegenden Projektes ist die Entwicklung und Implementierung eines Extremwettermonitorings- und Risikoabschätzungssystems (EMRA) zur Quantifizierung der akuten, chronischen und langfristigen Risiken von Extremwetterereignissen und Bereitstellung von praxisrelevanten Entscheidungshilfen für das Extremwetter-Management in der Landwirtschaft. Unter Einbindung von Testbetrieben der Modellregionen- und Kulturen „Apfel in Norddeutschland“ und „Winterweizen in der Uckermark“ werden entsprechende organisatorische und technische Strukturen entwickelt und implementiert. Dabei ist ein interaktiver Informationsknoten, in den über Schnittstellen und Dienste alle notwendigen Daten einfließen und verknüpft werden, zentrales Element. Über zu entwickelnde Analyseroutinen werden Datenanalysen z.B. zur Betroffenheit, Schadens- und Schadensreduktionspotentialen von Gegenmaßnahmen abgeleitet und über Karten, Grafiken und Kennzahlen visualisiert. Als Kommunikationstools für die Beteiligung am Extremwettermonitoring und den Bezug der Entscheidungshilfen werden ein Onlineportal und eine App entwickelt. Um eine Fortführung und Erweiterung des EMRA nach der Projektlaufzeit zu sichern, werden alle Strukturen und Lösungen kompatibel konzipiert, das Projekt von einem Beirat begleitet und ein Konzept für den langfristigen Betrieb des EMRA entwickelt. Dabei werden verschiedene Szenarien des Betriebs unter Beachtung nachhaltiger Lizenz-, Finanzierungs- und Datensicherheitskonzepte analysiert. Die Praxisrelevanz und -attraktivität wird durch die übergreifende und zielgerichtete Bearbeitung des Projektes von Personen/Einrichtungen aus Wirtschaft, Wissenschaft, Forschung und Praxis gesichert.

EMRA soll der Praxis, der Beratung und der Politik bei der Bewertung der Risikosituation und der Betroffenheit der deutschen Landwirtschaft durch Extremwetterereignisse helfen. Ziel ist der Aufbau eines Tools, das das Sammeln von Schadensmeldungen ermöglicht sowie Landwirte und Berater beim Management von Extremwetterereignissen unterstützt und so dazu beiträgt, Schäden und Verluste zu verhindern oder zu mindern. Im Rahmen der bisherigen Projektlaufzeit wurde der Informationsbedarf der Betriebe ermittelt sowie ein Konzept zur inhaltlichen und technischen Umsetzung des EMRA-Tools entwickelt.

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