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Verbundprojekt: Stress-Reduzierung beim Melken von Färsen in automatischen Melksystemen durch Training am Phantom-Melkautomat. Teilprojekt 2

Projekt

Produktionsverfahren

Dieses Projekt leistet einen Beitrag zum Forschungsziel ‚ÄěProduktionsverfahren‚Äú. Welche F√∂rderer sind dazu aktiv? Welche Teilziele gibt es dazu? Schauen Sie nach:
Produktionsverfahren


Förderkennzeichen: 28RF3029
Laufzeit: 26.05.2015 - 31.05.2018
Fördersumme: 157.024 Euro
Forschungszweck: Experimentelle Forschung

Unsere Studie liefert einen Beitrag den Kuhkomfort in agrarbezogenen Großbetrieben als auch die Nachhaltigkeit der Nutzung von Milchkühen zu verbessern. Die Geburt ist Stress für die Färse. Mit der einsetzenden Laktation und dem plötzlichen Heranführen an das Automatische Melksysteme (AMS), der ein unbekannter Automat für die Färse ist, wird ein zusätzlicher Stressor gesetzt. Diese unbekannten Situationen erhöhen die Produktion von Stresshormonen, die wiederum negative Auswirkung auf Milchleitung und Gesundheit der zukünftigen Hochleistungskuh haben. Unser Ziel, das im Rahmen eines interdisziplinären Kooperationsprojektes bearbeitet wird, ist, den Stress für Färsen bei der Nutzung von AMS zu reduzieren und für eine nachhaltige Integration der Färsen als zukünftige Milchkühe zu sorgen. Unsere Hypothese lautet, das Tierwohl wird durch Training und Gewöhnung an ein AMS-Phantom vor dem ersten Milchentzug positiv als auch nachhaltig beeinflusst. Das Melk-Phantom hat somit einen positiven Einfluss auf die Tiergesundheit und die zukünftige Milchleistung. Die Arbeiten des beantragten Projektes werden im Veterinär-Physiologisch-Chemischen Institut der Universität Leipzig in Kooperation mit dem Thünen-Institut für Ökologischen Landbau Trenthorst, Westerau und der Agrargesellschaft Ruppendorf AG, Ruppendorf durchgeführt. Um den möglichen positiven Einfluss des Melkphantoms zu untersuchen, werden zwei Kuhgruppen, mit und ohne ('konventionelle') präpartaler Gewöhnung an ein Melk-Phantom, gebildet. Diese beiden Gruppen werden dann einige Wochen vor und nach der Geburt mittels nicht-invasiver Methoden auf ihre Stresshormonproduktion, Milchleistung, Milchflussparameter, Verhalten und physiologische Parameter vergleichend untersucht.

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