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Optimierung des Anbaus von Pflücksalaten mittels Präzisionserkennung und -applikation von Pflanzenschutzmitteln

Projekt

Produktionsverfahren

Dieses Projekt leistet einen Beitrag zum Forschungsziel „Produktionsverfahren“. Welche Förderer sind dazu aktiv? Welche Teilziele gibt es dazu? Schauen Sie nach:
Produktionsverfahren


Förderkennzeichen: EIP-Agri-NRW-2017-PGSBPD01
Laufzeit: 01.01.2017 - 31.12.2019
Fördersumme: 717.233 Euro
Forschungszweck: Angewandte Forschung
Stichworte: Pflanzenproduktion und Gartenbau, Schädlings-/Krankheitsbekämpfung, Produkt/Dienstleistung

Der Salatanbau in NRW ist mit über 2.000 ha ein wichtiges Standbein der Gemüseproduktion und der regionalen Vermarktung. In der Vergangenheit standen einige blattlaustolerante Sorten zur Verfügung, aber es gibt zunehmend Hinweise auf einen graduellen Verlust dieser Toleranz, was zu einer häufigeren bzw. flächendeckenden Anwendung von Insektiziden führt. Dies ist teuer und wirkt dem umweltschonenden Gemüsebau entgegen. Es erschwert auch bei der kurzen Kulturdauer der Blattsalate die Einhaltung der gesetzlichen und sekundären Standards bezüglich der Pflanzenschutzmittel (PSM)-Rückstände. Unser innovativer Ansatz verfolgt das Ziel, durch optische Verfahren gezielt befallene Pflanzen identifizieren zu können, die dann durch ein geeignetes Spritzverfahren/-gerät punktuell behandelt werden. Dadurch wird die Ausbringungsmenge von PSM reduziert und eine Reduktion von Rückständen in Pflanze und Boden erreicht. Die Verwertung erfolgt auf drei Ebenen: auf Praxisebene durch das innovative Verfahren, auf Ebene des Landmaschinenbaus durch die Kommerzialisierung des Geräts sowie auf wissenschaftlicher Ebene durch neue Erkenntnisse in der Phänotypisierung von Stressoren.

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