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Marktdifferenzierung bei Milch und Fleisch: Chancen und Risiken innovativer Lieferbeziehungen f√ľr mehr Tierwohl und Nachhaltigkeit in der landwirtschaftlichen Tierhaltung in NRW

Projekt

Produktionsverfahren

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Produktionsverfahren


Förderkennzeichen: REFORDAT-439
Laufzeit: 01.08.2019 - 31.12.2020
Fördersumme: 200.000 Euro
Forschungszweck: Angewandte Forschung
Stichworte: Landwirtschaft

Landwirtschaftliche Tierhalterinnen und Tierhalter in NRW stehen in den letzten Jahren zunehmend vor der Herausforderung, ihre Erzeugnisse auf sich immer weiter ausdifferenzierenden Absatzmärkten zu vermarkten. Neuere Vermarktungsansätze beziehen höhere Standards bei Tierhaltungsverfahren mit einer stärkeren Berücksichtigung von Tierwohlkriterien mit ein. Für die Landwirtschaft ergeben sich differenzierte Lieferketten mit heterogenen Lieferbeziehungen zu ihren Abnehmern, die wesentliche Auswirkungen auf das jeweilige Betriebsergebnis haben können. Das vorliegende Projekt untersucht die Sicht von Landwirtinnen und Landwirten auf die Konditionen und auf die Gestaltungsmöglichkeiten von Lieferbeziehungen in den Wertschöpfungsketten Milch und Fleisch in Nordrhein-Westfalen, insbesondere vor aktuellen gesellschaftlichen Forderungen, auch Aspekte des Tierwohls und der Nachhaltigkeit zu berücksichtigen. In einem qualitativen Forschungsansatz, der durch quantitative Elemente ergänzt wird, werden betriebliche Entscheidungen bestehender und optionaler Vermarktungswege untersucht. Die Analyse bestehender Lieferketten der NRW-Fleischwirtschaft und der NRW-Milchwirtschaft soll Perspektiven für die Weiterentwicklung von Lieferbeziehungen für Tierhalter und Tierhalterinnen beim Absatz ihrer Erzeugnisse aufzeigen und Landwirtinnen und Landwirten verbesserte Absatzmöglichkeiten für Produkte mit besonderen Qualitätsstandards im Hinblick auf Tierwohl und Nachhaltigkeit aufzeigen. Differenziert nach betrieblichen und persönlichen Voraussetzungen werden landwirtschaftlichen Betrieben Entscheidungsalternativen in Bezug auf zukunftsfähige Lieferbeziehungen aufgezeigt, um die Vermarktung der tierischen Produkte zu optimieren und die Tierhaltung in Nordrhein-Westfalen insgesamt zu stärken und weiterzuentwickeln.

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