Logo des Forschungsinformationssystems Agrar und Ernährung

Forschungsinformationssystem Agrar und Ernährung

Informationsportal des Bundes und der Länder

Bewertung der allergenen Potenz von Speisew√ľrzen, die durch S√§urehydrolyse aus Sojabohne und Weizen hergestellt werden

Projekt

Ernährung und Verbraucherschutz

Dieses Projekt leistet einen Beitrag zum Forschungsziel 'Ernährung und Verbraucherschutz'. Welche Förderer sind dazu aktiv? Welche Teilziele gibt es dazu? Schauen Sie nach:
Ernährung und Verbraucherschutz


Förderkennzeichen: AiF 15046 N
Laufzeit: 01.01.2007 - 31.12.2009
Fördersumme: 199.450 Euro
Forschungszweck: Angewandte Forschung

Im Allgemeinen geht man davon aus, dass hydrolysiertes Protein nicht mehr allergen ist oder zumindest eine stark reduzierte Allergenit√§t aufweist. Hydrolysate aus Molkenprotein, Soja und Kuhmilch werden daher seit langem als hypoallergene Nahrung f√ľr S√§uglinge eingesetzt. In mehreren Studien ist aber gerade in solchen Hydrolysaten noch IgE-Reaktivit√§t, d.h. eine allergene Potenz, nachgewiesen worden. Es wird zwar angenommen, dass Proteine unter den Bedingungen der Herstellung von Speisew√ľrzen aHVP zu einzelnen Aminos√§uren hydrolysiert werden, Studien hierzu oder zur Allergenit√§t von aHVP sind jedoch bislang noch nicht durchgef√ľhrt worden. Methoden, mit denen die Existenz sehr kurzer IgE-reaktiver Peptide zuverl√§ssig und schnell nachgewiesen werden kann, sind nicht verf√ľgbar. Die derzeit vorliegenden Daten sind widerspr√ľchlich und nicht geeignet, die Allergenit√§t von aHVP zu beurteilen. Ziel des Forschungsvorhabens war es daher, eine Kennzeichnung von aHVP auf einer wissenschaftlich fundierten Grundlage zu erm√∂glichen. Die Ergebnisse sollen es erm√∂glichen, Allergiker zu sch√ľtzen, ohne sie in ihren Ern√§hrungsgewohnheiten unn√∂tig einzuschr√§nken und ohne ungerechtfertigte Umsatzeinbu√üen f√ľr die Hersteller betroffener Produkte zu verursachen. Des Weiteren sollen Hersteller in die Lage versetzt werden, die Allergenit√§t ihrer Produkte laufend zu √ľberwachen. In diesem Projekt wurde daher untersucht, ob aHVP aus Soja bzw. Weizen noch allergenes Potential besitzen. Im Gesamtkomplex des Projekts mussten folgende Fragen beantwortet werden: Besitzen aHVP noch allergenes Potenzial? Wie stark d√ľrfen Herstellungsparameter variiert werden, ohne dass es zu einer verst√§rkten Restallergenit√§t kommt? Besteht ein Risiko, aHVP durch Rohstoffe zu kontaminieren?

mehr anzeigen weniger anzeigen

Fachgebiete

Ausf√ľhrende Einrichtung

PEI - Abteilung Allergologie

Erweiterte Suche