Wir verwenden Cookies, um Ihnen die optimale Nutzung unserer Webseite zu ermöglichen. Es werden für den Betrieb der Seite nur notwendige Cookies gesetzt. Details in unserer Datenschutzerklärung.
Integration von Winterweizen aus wasserschutz- und klimaschutzorientierter Produktion in die gesamte Erzeugungskette (Klimaweizen)
Projekt
Förderkennzeichen: ML-Referat 304/EIP-Agri-Nr. 18
Laufzeit: 18.05.2016
- 01.11.2019
Fördersumme: 152.760 Euro
Forschungszweck: Angewandte Forschung
Stichworte: Pflanzenproduktion und Gartenbau, Lebensmittelindustrie, Vermarktung/Versorgungskette
Der Rohproteingehalt gilt als maßgeblicher Einflussfaktor für die Backqualität eines Weizenmehles, weshalb am Markt die Bezahlung üblicherweise nach Eiweißgehalt des Weizenkorns erfolgt. Hohe Qualitätsanforderungen bei der Vermarktung und Weiterverarbeitung des Ernteproduktes führen zu einer im Vergleich zu anderen Kulturen hohen N-Intensität im Backweizenanbau. Moderne Weizensorten erlauben jedoch mit ihrer erheblich verbesserten Proteinqualität eine deutlich reduzierte N-Düngung ohne qualitativen Verlust der Backeigenschaften. Durch Kombination von Sorten in bestimmten Mischungsverhältnissen lassen sich Mehlmischungen herstellen, die auch bei niedrigeren Proteingehalten die von Mühle und Bäckerei geforderten Backqualitäten erzielen. Damit lässt sich potentiell auch unter Verzicht auf eine Qualitätsspätdüngung qualitativ hochwertiger Backweizen erzeugen. Eine Reduktion der N-Düngeintensität um 20-40 kg N ha-1 ist flächendeckend ohne zu erwartende Ertragseinbußen möglich. Das Projekt zeigt Lösungsansätze zur Verbesserung der THG-Bilanz der Backweizenerzeugung in einem Demonstrationsvorhaben entlang der gesamten Wertschöpfungskette in Praxismaßstab auf.
Abschnittsübersicht
Fachgebiete
- Pflanzenbau
- Pflanzenernährung
- Klimawandel